Kennzeichnungskosten

Das Original spart

Gesamtaufwendungen von Kennzeichnungssystemen untersuchen
Kosteneinsparung bis zu 30 Prozent bei den Verbrauchsmaterialien sind möglich.
Eine Gesamtkostenanalyse der Einsatzzeit einer Anlage kann Unternehmen helfen, Druck- und Etikettiersysteme über deren gesamten Lebenszyklus optimal zu nutzen. Ein neues White Paper von Avery Dennison untersucht Möglichkeiten zur Reduzierung der laufenden Kosten von Anlagen für Barcode-Druck und Etikettierung.

Druckqualität in der Kennzeichnung – genauer gesagt die Lesbarkeit des Barcodes – sollten bei jedem Unternehmen im Vordergrund stehen. Dabei kann ein optimierter Barcode-Druck und die dazu gehörende Etikettierung helfen, die Kosten zu senken, die Produktivität zu steigern und die Anzahl der Ausnahmeprozesse zu minimieren. Der profitable Effelkt: Vorlaufzeiten werden verkürzt, und die Zuverlässigkeit sowie die Wettbewerbsfähigkeit werden erhöht.

Auf Basis der Gesamtkosten- oder TCO-Analyse lassen sich alle für Investitionsgüter anfallenden Kosten leichter vorhersagen. Die Analyse kann einen allgemeinen Überblick geben und berücksichtigt nicht nur die Anschaffungskosten, sondern auch alle betriebsbedingten Fixkosten. Die Gesamtkosten (Total Cost of Ownership / TCO) setzen sich aus Anschaffungskosten plus Verbrauchsmaterialien plus Service plus Zuverlässigkeit zusammen.
Studien haben gezeigt, dass es einen Zusammenhang zwischen der Produktivität eines Unternehmens und den laufenden Kosten seiner Investitionsgüter gibt: je niedriger der TCO-Wert, desto höher die Produktivität. Das Einhalten wichtiger Maßnahmen zur Verringerung der TCO, beispielsweise eine hohe Servicequalität und Zuverlässigkeit, wirken sich fast dabei immer positiv auf die Produktivität aus. So sorgen hochwertige Verbrauchsmaterialien für weniger Ausfallzeiten und für einen zuverlässigeren Druckprozess.

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Kosten und Produktivität hängen zusammen

Dadurch bleibt der Durchsatz hoch, und mögliche Geschäftseinbußen werden vermieden. In der Übersicht werden einzelne Elemente genauer erläutert: Bei der Anschaffung sollte der Schwerpunkt auf Qualität und Kompatibilität liegen. Die Anschaffung kann neben dem Kaufpreis des Druckers auch die Arbeitszeit beinhalten, die eventuell für die Auswahl des am besten geeigneten Lieferanten investiert wurde. Beim Einkauf von Barcode-Drucktechnik sollten die folgenden drei Komponenten eine hohe Qualität aufweisen und uneingeschränkt zueinander kompatibel sein: Drucker, Folie (Farbband) sowie Etikett. Zusätzlich zum Kaufpreis sollten Materialkapazität, Druckgeschwindigkeit, Druckqualität, Benutzerfreundlichkeit der Software und die Zuverlässigkeit aller drei Komponenten in die Berechnung mit einbezogen werden.

Bei den Verbrauchsmaterialien gilt die Faustformel: Am besten original. Die Berücksichtigung dieses Faktors kann langfristig zu einem höheren Return-on-investment (ROI) und damit zu sinkenden TCO-Kosten führen. Die Verwendung von Original-Etiketten und Original-TT-Folien mit ihren strengen Herstellungsstandards wird dringend empfohlen. Beim Service gilt: Professionelle Wartung ist unverzichtbar. Servicekosten sollten nicht unterschätzt werden. Der Einsatz der richtigen Verbrauchsmaterialien, der rechtzeitige Austausch von Verschleißteilen sowie der Betrieb und die Wartung der Anlage innerhalb der festgelegten Wartungszyklen können die Service-Kosten möglichst gering halten. Zuverlässigkeit ist die Grundlage für Kostenrentabilität. Fehlerhafte Druckprozesse führen zu zeitraubenden und lästigen Ausfallzeiten, in denen Probleme einzeln behoben werden müssen. Das kann zu einem Verlust von Aufträgen und damit zu Umsatzausfällen führen. Sowohl die mechanische Zuverlässigkeit als auch eine stabile Software sind beste Voraussetzungen für den reibungslosen Ablauf der Produktionsprozesse.

Das Produkt mit den niedrigsten Anschaffungskosten bietet nicht notwendigerweise den größten Gesamtwert, da die laufenden den größeren Kostenanteil ausmachen. Der Einsatz von zuverlässiger Technik, kombiniert mit besseren Service-Verträgen und einem reduzierten Ersatzteilaufwand, kann den Kapitalaufwand senken und zur Vermeidung von Kosten wegen mangelhafter Qualität der Etiketten beitragen. Das wiederum beschleunigt die Amortisation von Druck- und Etikettiersystemen.

Der richtige Anbieter senkt die Kosten

Ein Unternehmen, das seine Kosten und die Qualitätssicherung im Griff hat und mit zuverlässigen Anlagen arbeitet, kann die Kundenbindung nicht nur steigern, sondern auch neue Aufträge gewinnen. Die Auswahl von nur einem Anbieter, der eine optimale Kombination aus Hardware, Verbrauchsmaterialien und Serviceleistungen bieten kann, wirkt sich enorm auf die Betriebskosten über den gesamten Lebenszyklus aus. Die „Komplettlösung aus einer Hand“ beugt Problemen besser vor und löst sie schneller als unterschiedliche Lösungen von verschiedenen Anbietern. Dabei rechtfertigen die konstant niedrigeren Gesamtbetriebskosten (TCO) bei der Komplettlösung die Investitionskosten zu Beginn. bw

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