Frauen in Führung

Frauen sind Chefsache

Der Verband deutscher Unternehmerinnen (VdU) bekräftigte anlässlich des Weltfrauentages seine Forderung nach mehr Frauen in den Entscheidungsgremien der deutschen Wirtschaft. In Deutschland hemmt das gesellschaftliche Umfeld den beruflichen Aufstieg von Frauen stärker als die Personalpolitik von Unternehmen, belegt eine Studie der Managementberatung Accenture. Während Länder wie Spanien oder Norwegen mit einer Frauenquote für Gleichberechtigung in den Unternehmensführungen sorgen, engagiere sich die deutsche Politik immer noch nicht genug für Frauen in Führungspositionen. Der VdU treibt deshalb seine Initiative „Frauen in die Aufsichtsräte“ weiter voran. Verbandspräsidentin Petra Ledendecker sagte: „Wir brauchen für Aufsichtsratsmitglieder beiderlei Geschlechts verbindliche Qualifizierungsstandards, die sich aus dem Aktiengesetz und dem Corporate Governance Kodex ergeben“. Die Politik sei gefordert. Ledendecker: „Die Bundesregierung hat viel für die berufstätigen Frauen bewegt. Aber in den Führungsetagen der Unternehmen sind Frauen immer noch Exoten. Wir wünschen uns deshalb, dass Frau Merkel das Thema zur Chefsache erklärt.“

<em-space>Im VdU sind rund 1500 Unternehmerinnen organisiert. Sie erwirtschaften zusammen einen Jahresumsatz von 30 Milliarden Euro und beschäftigen über 300.000 Mitarbeiter in Deutschland. Der VdU wurde 1954 in Köln als Vereinigung von Unternehmerinnen (VvU) gegründet. Er ist der größte deutsche Wirtschaftsverband, der branchenübergreifend die Interessen insbesondere mittelständischer Unternehmerinnen aus Industrie, Handwerk, Handel und Dienstleistung vertritt. Seit mehr als 50 Jahren setzt er sich dafür ein, dass die Stimme der Unternehmerinnen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft angemessen Gehör findet. Der Verband ist Unterzeichner der Charta der Vielfalt. PR/pb

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