Mädchen-Zukunftstag Girls Day

Mit technischer und sozialer Kompetenz

Frauen in Ingenieurberufen
Svenja Schulz, Ingenieurin am Standort Marklkofen, entwickelt Innenraumfilter für Kraftfahrzeuge.
Die Firma Mann+Hummel, Entwicklungspartner und Serienlieferant der internationalen Automobilindustrie engagiert sich mit dem Ziel, Frauen für technische Berufe zu interessieren.

Mehr Frauen in technischen Berufen – das ist ein wichtiges Ziel des Deutschen Ingenieurinnen Bundes (DIB) und zugleich ein Anliegen des Filterspezialisten Mann+Hummel. Die Gründe dafür sind – neben dem anhaltenden Fachkräftemangel in Ingenieurberufen – das ausgewogenere soziale Klima in gemischten Teams und die Erfahrung im eigenen Unternehmen, dass die Leistungen von Frauen und Männern in technischen Berufen keine geschlechtsspezifischen Qualitätsunterschiede aufweisen.

„Das Märchen der technisch wenig versierten Frau haben unsere Ingenieurinnen gründlich widerlegt“, unterstreicht Heinz-Josef Flöper, Werkleiter am Mann+Hummel-Standort Marklkofen. „Wir unterstützen daher die Arbeit des Deutschen Ingenieurinnen Bundes und wünschen uns, dass künftig mehr Frauen ihre naturwissenschaftliche und mathematische Begabung nutzen und technische Berufe ergreifen.“

Der DIB e.V. ist eine international anerkannte Vertretung der Ingenieurinnen in Deutschland; er feierte kürzlich sein 20-jähriges Bestehen. Mit der Unterstützung dieses Interessenverbandes knüpft der Filterspezialist an bestehende Aktivitäten an, Frauen für Technik zu begeistern. Viele Mädchen bevorzugen Ausbildungen zur Bürokauffrau, Einzelhandelskauffrau oder Arzthelferin. In technischen Berufen wie Mechatroniker oder Industriemechaniker findet man unter 100 Auszubildenden höchstens drei Frauen. (Anm. d. Red.: Man beachte die Berufsbezeichnungen: Bürokauffrau – Mechatroniker.) Damit sich bereits junge Frauen in der Orientierungsphase für technische Berufe interessieren, bietet das Unternehmen zum Beispiel Schnupperpraktika an und unterstützt auch den internationalen Girls Day am 26. April 2007 (www.girls-day.de). (gm)

Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Interview

HMI: Zwischen Mensch und Maschine

Touchdisplays, Mobil-Apps und AR-Brillen erfordern mit der Digitalisierung  eine neue Gestaltung. Mit ihrer Firma Goldschnitt entwickeln Philipp Gräßer und Thomas Techert HMIs für Unternehmen wie Festo, Beurer oder Voith. Wir haben gefragt worauf es...

mehr...
Anzeige
Anzeige

Roboterentwicklung

Cobots als internes Start-up

Die Gerhard Schubert GmbH in Crailsheim ist Spezialist für roboterbasierte Verpackungstechnologie. Die meisten Kunden hat das Familienunternehmen in der Lebensmittel- und Süßwarenindustrie, bedient aber auch alle anderen Branchen von der Pharmazie...

mehr...
Anzeige

Keine Angst vor KI

Keine Angst vor Industrie 4.0

Künstliche Intelligenz. Hans-Jürgen Heitzer ist als Head of Division für Kardex Mlog in der Kardex Gruppe verantwortlich und kennt daher die Zukunftschancen, die Industrie 4.0 und Künstliche Intelligenz für die Intralogistik mit sich bringen.

mehr...

Interview

Produktdesign auf kurzem Wege

Marcel Pfeiffer im Interview. Die Gestaltung der Produkte hat auch im deutschen Maschinenbau in den letzten Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen. Viele Faktoren bestimmen das Design: Sicherheit, Zuverlässigkeit und optimale Funktion stehen dem...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Makers in Motion

Wachstumskurs unter neuem Namen

Eingeladen hatte SKF Motion Technologies, doch am Stand auf der Motek prangte dann ein anderer, noch unbekannter Name in der neuen Leitfarbe sonnengelb: Ewellix. Die Ende 2018 verkaufte Lineartechniksparte des SKF-Konzerns folgt nun unter neuem Name...

mehr...

Robotik

Bahnplanung für Losgröße 1

Bahnplanungssoftware. Am ISW der Universität Stuttgart beschäftigt sich das Forschungsprojekt „Kamerabasierte Bahnplanung KaBa“ mit der Entwicklung einer skalierbaren Bahnplanungssoftware. Sie soll kollisionsfreie Roboterbahnen planen und dabei...

mehr...