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FamilienunternehmenErfolgsfaktor Familie

Zu neuen Horizonten in dritter Generation
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Familienunternehmen: Erfolgsfaktor  Familie
Familiengeführte, mittelständische Unternehmen sind eine tragende Säule der Deutschen Wirtschaft. Am Beispiel Schunk wird deutlich, wo deren Erfolgsgeheimnisse liegen und warum es sich für Anwender lohnt, auf deren Kompetenz zu setzen.

Es war wohl eines der Highlights auf der Motek in Stuttgart, als Schunk die schnellste Pick&Place-Einheit am Markt vorstellte. Gerade einmal 0,58 Sekunden braucht sie für einen Zyklus. Mit höchster Dynamik und spielerischer Leichtigkeit erledigt das Spitzenmodell hochpräzise seine Aufgaben. „Mehr bieten als der Kunde erwartet.“ Das war schon die Devise von Friedrich Schunk, der nach den Wirren des zweiten Weltkriegs in Lauffen am Neckar seinen Garagenbetrieb eröffnete. Bis heute handelt das Unternehmen nach diesem Motto und verschafft damit sich und seinen Kunden immer wieder einen Vorsprung im globalen Wettbewerb.

Beratungs- und Servicenetz für hohe Kundenzufriedenheit

Der baden-württembergische Vorzeigebetrieb gilt weltweit als Kompetenzführer für Spanntechnik und Greifsysteme. Mit über 1.800 Mitarbeitern und einem weltweiten Netz aus eigenen Ländergesellschaften und Vertriebspartnern in über 50 Ländern der Erde ist Schunk deutsches Familienunternehmen und Global Player in einem. Für seine Lebensleistung war Heinz-Dieter Schunk im Jahr 2008 mit dem Preis Deutscher Maschinenbau ausgezeichnet worden. Angetrieben von Pioniergeist und dem stetigen Streben nach dem Besseren machen sich nun sein Sohn Henrik und seine Tochter Kristina als dritte Generation der Unternehmerfamilie Schunk auf zu neuen Horizonten.

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Seinen Kunden gegenüber ist Schunk ein fairer und kompetenter Partner, das bestätigen Kundenzufriedenheitsstudien immer wieder. Präzise und zuverlässig, mit einem offenen Ohr für Sonderwünsche und mit langjähriger Erfahrung und profundem Know-how, um auch kniffligste Aufgaben dauerhaft sicher zu lösen. Das engmaschige Beratungs- und Servicenetzwerk kommt gut an. Erst recht, weil viel dafür getan wird, dass sämtliche Mitarbeiter stets auf dem neuesten Stand der Technik sind. Für Kunden zahlt sich dieses Wissen oft in barer Münze aus.

Kompromisslos bei Effizienz, Leistungsdichte und Qualität

Eine Art Doppelstrategie verfolgt die Inhaberfamilie beim Produktprogramm: Zum einen treibt sie die technische Entwicklung voran und erschließt immer wieder neue Nischen. Zum anderen feilt das Unternehmen unaufhörlich an der Qualität seiner vorhandenen Produkte. Was gut ist, soll immer noch besser werden. Aus PGN wird PGN plus. Was einmal als Sonderlösung gedacht war, soll standardisiert werden. Bei den eigenen Entwicklern und Produktmanagern gelten Schunks als kompromisslos, wenn es darum geht, Kunden mehr Effizienz, mehr Leistung oder eine höhere Qualität zu ermöglichen. Für die Familie ist auch dies ein zentraler Teil der Wertschätzung, die sie ihren Kunden entgegenbringen wollen. So entstanden im Laufe der Jahre das weltweit breiteste Greiferprogramm, das größte mechatronische Greifspektrum, die 30-Jahre-Funktionsgarantie auf vielzahngeführte Greifmodule und vieles mehr.

Über 10.000 standardisierte Produkte bietet Schunk heute in der Automation. Dabei soll alles mit allem kombinierbar sein. Möglichst schnell und möglichst einfach – wieder eine klare Vorgabe der Inhaber. Gerade die uneingeschränkte Modularität macht die Komponenten für Anwender wirtschaftlich und zukunftssicher. Drei Baukastensysteme – jedes mit den Funktionen Greifen, Drehen und translatorisches Bewegen – eröffnen Anwendern ein weites Spektrum an Kombinations- und Konfigurationsmöglichkeiten. Der Baukasten „Modulare Montagetechnik“ umfasst sämtliche Komponenten vom Aufbausystem bis zum Greifer. Er ermöglicht sowohl Pick&Place-Lösungen als auch unzählige Handhabungsapplikationen. Im Baukasten „Modulare Robotik“ sind die Funktionen mechatronisch perfektioniert und sowohl für industrielle Einsätze als auch für Anwendungen in der Servicerobotik konzipiert. Mit dem Baukasten „Allgemeine Handhabung“ schließlich können Anwender schnell und kosteneffizient Automatisierungslösungen für Werkstückgewichte bis 100 Kilogramm umsetzen.

Sicheres Gespür für künftige Entwicklungen

Schunk ist dafür bekannt, Trends vor allen anderen zu erkennen. Immer wieder werden neue Technologien entwickelt oder Nischentechnologien ins Haus geholt. Seien es modulare Montagesysteme, Vision-Systeme oder hochpräzise Linearachsen. Im Bereich der Modularen Robotik ist das Unternehmen Vorreiter. Bereits zum dritten Mal versammelten sich Ende Februar rund 100 Fachleute und 22 renommierte Referenten aus der ganzen Welt zu den Schunk-Expertentagen Servicerobotik, darunter unter anderem Prof. Henrik I. Christensen vom Georgia Institute of Technology, Prof. Bruno Siciliano von der Universität Neapel oder Eric Berger von Willow Garage aus dem Silicon Valley. Ein enges Netzwerk und beinahe 100 Kooperationen mit Universitäten, Forschungseinrichtungen und hochspezialisierten Industrieunternehmen soll die Entwicklung dieser Zukunftstechnologie vorantreiben und den Grundstein für künftige Unternehmenserfolge legen.

Nachwuchskräfte kommen aus dem eigenen Haus

Bei aller Globalität und Dynamik bekennen sich Kristina und Henrik Schunk auch weiterhin zu ihren Wurzeln und zu den heimischen Standorten Lauffen, Brackenheim-Hausen und Mengen. Die Nähe macht das Unternehmen flexibel. Innerhalb kürzester Zeit können Erfordernisse des Marktes und technologische Entwicklungen umgesetzt werden. Das gilt für die Fertigung ebenso wie für den Vertrieb oder die Verwaltung. Und auch der Nachwuchs aus den eigenen Reihen ist ein wesentlicher Garant für die Familie, dauerhaft Spitzenprodukte herzustellen. Seit vielen Jahren ist Schunk in der Branche Vorreiter bei Aus- und Weiterbildung. Die Ausbildungsquote liegt aktuell bei stolzen 13 Prozent. Erst kürzlich wurde in Lauffen ein neues, topmodern ausgestattetes Ausbildungszentrum eröffnet – wohlgemerkt mitten in der größten Wirtschaftskrise, die die Welt bisher erlebt hat. pb

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