Video - Honeywell erklärt die neue Handschuhnorm EN 388

Die im Jahr 2003 eingeführte Norm EN 388 behandelt die Prüfungsanforderungen für Sicherheitshandschuhe, die verkauft werden, um vor mechanischen Risiken wie Schnitte und Abrieb zu schützen. Der Schnittwiderstand wird mithilfe einer Schnittprüfung kategorisiert, bei der eine Klinge solange über den Handschuh geführt wird, bis sie das Material durchtrennt. Allerdings ist diese Prüfmethode für die neuesten Innovationen der Handschuhtechnologie ungeeignet, da dort Materialien wie Hochleistungs-Polyethylen (HPPE) oder Glas- und Stahlfasern zur Verbesserung des Schutzes zum Einsatz kommen. Mit der Einführung der überarbeiteten EN 388 werden hingegen nun auch die neusten Innovationen und Materialien entsprechend berücksichtigt.
Das Video von Honeywell „Weiterentwicklung der Handschuhnorm EN 388“ zeigt, wie die neue TDM-Prüfung nach ISO 13997 bei abrasiven Fasern eine deutlich präzisere Messung der Schnittleistung ermöglicht und somit aussagekräftigere Ergebnisse liefert (von A bis F). Es erklärt zudem, wie die Kennzeichnungen auf schnittfesten Handschuhen durch die neue Norm verändert werden. Dies soll den Anwendern helfen, die Kennzeichnungen besser zu verstehen und den passenden Schnittschutz für die jeweilige Aufgabe auswählen zu können.

Quelle: HoneywellSafety