Elektrogreifer

Fast ein Kinderspiel

Schunk komplettiert die Baureihe der mechatronischen Kleinteilegreifer EGP. Sie lassen sich einfach ansteuern, womit der Umstieg vom pneumatischen aufs elektrische Greifen zum Kinderspiel werde, so die Lauffener. Da die Mechatronikgreifer auf der Plattform des bewährten pneumatischen Kleinteilegreifers MPG-plus basieren, bieten sie ein Bündel zusätzlicher Eigenschaften: So können Anwender die Sensorik des MPG-plus in vielen Fällen auf den EGP übertragen und vorhandene Anlagen von Pneumatik auf Elektrik umstellen. Die Ansteuerung erfolgt analog zum MPG-plus digital direkt oder auch zum Beispiel über einen Sensorverteiler. Wie der MPG-plus kann auch der EGP sowohl seitlich als auch bodenseitig durch und angeschraubt werden, wodurch die Flexibilität beim Anlagendesign steigt. Um die Dynamik und die Energieeffizienz der übergeordneten Anlage zu erhöhen, besteht das Greifergehäuse aus einem speziellen Hochleistungsaluminium, zudem wurde bei der Konstruktion überschüssiges Material eingespart. Der Pick-&-Place-Praktiker fügt sich in das Programm für die modulare Hochleistungsmontage des Unternehmens. Er erfüllt Schutzart IP30 und eignet sich für unterschiedliche Anwendungen im Bereich der Kleinteilehandhabung und -montage. Den Greifer gibt es in den Baugrößen 25, 40 und 50 mit Fingerhüben von drei, sechs beziehungsweise acht Millimeter und Greifkräften von 38, 140 beziehungsweise 215 Newton. Beim EGP 25 lässt sich die Greifkraft in zwei, beim EGP 40 und EGP 50 in vier Stufen einstellen. Sie eignen sich zur Handhabung von Teilen mit einem Gewicht von bis zu 0,19, 0,7 beziehungsweise 1,05 Kilogramm. Die Schließzeit beträgt 0,09,0,22 beziehungsweise 0,20 Sekunden.        bw

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