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StandardzelleKleinroboter findet seinen Platz auch in Standardzellen

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Standardzelle: Kleinroboter findet seinen Platz auch in Standardzellen

Investoren, die mit einer Standardzelle aus Donaueschingen planen, haben eine neue Wahl: Ab sofort können diese Automationssysteme mit dem fixen Kleinroboter KR Agilus verknüpft werden.

Seit 1996 konzentriert sich EGS auf den Bau von Standardzellen und hat nach und nach ein komplettes Programm an flexiblen Universalsystemen aufgebaut, das insbesondere für typische Applikationen in der Metall- und Kunststoffindustrie ausgelegt ist. Diese Standardzellen, deren Name nicht etwa Assoziationen zur japanischen Form des Ringkampfes wecken soll, sondern für „standardisiert, universell, minimaler Platzbedarf, optimiert“ steht, unterscheiden sich in ihrer Größe, der Werkstückbevorratung und ihrer Gesamtperformance. Während die kleineren Sumo-Systeme Duplex und Multiplex auf Verwendung des Viertel-Europalettenformats ausgelegt sind, kommen die großen Automationssysteme der Ecoplex-Baureihe mit unterschiedlichen Palettenformaten, KLT-Behältern sowie kundenspezifische Sonderformaten zurecht. Die hohe Flexibilität der Zellen endet auch bei der Werkstückzufuhr nicht. Applikationsspezifisch kann die Beladung über Paletten, Bänder, Einschubwagen oder aus Schubladen erfolgen.

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Von Be- und Entladezellen spricht man allerdings nicht gerne. Sicherlich ist das Be- und Entladen von Maschinen noch immer eine der Kernfunktionen der Zellen, die heute allerdings weit mehr können. Längst sind eine Reihe weiterführender Arbeitsschritte integriert. Das Spektrum reicht hier von Nachbearbeitungs- und Messaufgaben bis hin zur Komplettbearbeitung der Teile. Dank der Flexibilität des Roboters gibt es kaum eine Aufgabe, die nicht in die Zelle integriert werden kann. Dass die Bezeichnung Standardzelle bei all den unterschiedlichen Einsatzfällen dennoch zutreffend ist, erläutert Vertriebsleiter Heiko Röhrig: „Der konsequente Einsatz des Roboters, ein Zellenlayout aus dem Baukasten, die Intralogistik – das alles ist Standard und spart Zeit und Kosten bei der Auslegung jedes neuen Systems. Wir müssen nur noch die anwenderspezifische Aufgabenstellung lösen und können uns ansonsten auf tausendfach bewährte Standards verlassen. Eine Lösung, die es uns erlaubt, selbst komplexere Komplettsysteme innerhalb von 14 Wochen schlüsselfertig und kostengünstig zu realisieren.“

Die Sumo-Standardzellen von EGS Automatisierungstechnik haben als Automatisierungstools in vielen Applikationen Einsatz gefunden. Mit der Integration des brandneuen Sechsachsers KR Agilus von Kuka entsteht jetzt eine deutsch-deutsche Kombination, die Maßstäbe in Qualität, Performance und Flexibilität setzen will. Ab sofort kann der Kleinroboter Agilus in den Sumo-Baureihen Ecoplex2, Ecoplex3, Duplex und Multiplex zum Einsatz kommen. „Als Kuka den Einstieg in die Kleinrobotik bekannt gab und wir den KR Agilus erstmals in Augsburg unter die Lupe nehmen konnten, waren wir von der Performance des Roboters sehr angetan. Geschwindigkeit, Tragkraft, Präzision und die kompakte Bauweise – der Sechsachser ist wie geschaffen für den Einsatz in unseren Standardzellen“, so Heiko Röhrig, Vertriebsleiter bei EGS.

Der Takt entscheidet

Dabei war die Entscheidung für Agilus nicht gerade spontan. Bevor sich EGS auf diese Lösung festlegte, haben die Donaueschinger den kompletten Roboterweltmarkt sondiert. „Wir wollten für die aus unserer Sicht beste Zelle natürlich auch den besten Roboter und die beste Steuerungstechnik“, ist sich Röhrig sicher. Bei nahezu allen Applikationen in der Metall- oder Kunststoffindustrie spielen die Taktzeiten eine entscheidende Rolle. Hier kann der Agilus mit seinem Geschwindigkeitspotenzial über alle Achsen hinweg punkten. Kuka gibt für das Modell Agilus KR 6 R900 eine Zykluszeit von 150 Counts per Minute (cpm) an und dringt damit in Bereiche vor, die bislang Scara- oder Deltakinematiken vorbehalten waren. Damit lässt sich die Gesamtperformance der Sumo-Zellen abermals steigern. Aber es ist nicht die Speed des Roboters allein, die EGS überzeugte, vielmehr kommt es auf das Gesamtpaket an. „Bei der Bandbreite unserer Applikationen brauchen wir einen Roboter, der in allen Disziplinen punkten kann. Und genau das ist beim Multitalent KR Agilus der Fall: Der Sechsachser ist sehr kompakt, kommt damit in engen Maschinen zurecht, hat mit sechs Kilogramm eine beachtliche Tragkraft bei einer respektablen Reichweite von 900 Millimetern. Dank seiner Präzision können wir ihn auch für hochgenaue Arbeiten einsetzen, und die Steuerung überzeugt ebenfalls auf ganzer Linie. Und mit der geplanten Erweiterung der Baureihe um eine Vielzahl von unterschiedlichen Modellen können wir sicher sein, für jede Applikation den optimalen Roboter anbieten zu können“, so Heiko Röhrig.

Mit dem Einsatz des Kleinroboters wird die Bedienung der Standardzellen einfacher denn je. Alle Funktionen laufen über den Kuka Controller KR C4 compact, eine separate Anlagensteuerung ist somit nicht erforderlich. Steuerung und Programmierhandgerät zeigen sich bedienerfreundlich. Das wird die Anwender freuen. Dazu kommt, dass der Preis der Zellen trotz höherer Leistungsfähigkeit der Systeme nahezu unverändert bleibt. Der Grund dafür liegt in der Zurückhaltung der Augsburger Roboterschmiede, die den KR Agilus im Rahmen der marktüblichen Konditionen japanischer Hersteller anbietet. Ralf Högel/bw Halle 7, Stand 7136

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