Schwerpunkt Motek

Motek: Idealer Mix

Montage- und Produktionsautomation in Bestform
Auf der Motek präsentieren sich alle relevanten Automations-Bausteine, auch die Robotik.
Spätestens die vergangene und bereits überwundene Krise brachte es endgültig an den Tag: Wer nicht permanent und konsequent in die Flexibilität und durchgängige Automatisierung der Produktions- und Montageprozesse investiert, dessen Tage sind in einer globalisierten Herstellerwelt bald gezählt.

Mit Panikmache hat das nichts zu tun – mit vorausschauender Investitionspolitik dagegen schon, betont Messemacher P. E. Schall. Variantenvielfalt, kleinere Chargen, Produktänderungen, saisonale Schwankungen, scharfer Wettbewerb, steigende Funktions- und Qualitätsansprüche, Leichtbau zur Ressourcenschonung, Material- und Energieeffizienz zur Entlastung der Umwelt – das sind neben vielen kleineren die großen Herausforderungen, denen sich Hersteller und Zulieferer von Gütern aller Art verstärkt stellen müssen.

Herausforderungen begegnen

Bezüglich der Produktions- und Montageprozesse verlangt dies nach noch mehr Ausrüst-, Umrüst-, Anwendungs-, Nutzungs- und Wiederverwendungs-Flexibilität; wobei hinsichtlich Produktivität, Effizienz und Qualität natürlich ebenfalls Höchstleistungen gefordert sind. In der Praxis führt dies zu einem zwar pragmatisch bestimmten, jedoch angepasst hohen Automatisierungsgrad, beginnend bei Detaillösungen für die Produktions-Automatisierung in der Teilefertigung und endend bei komplexen High-End-Komplettsystemen zur Endmontage von Baugruppen und Geräten. Folgerichtig umfasst das Liefer- und Leistungsangebot des Welt-Branchenevents Motek Internationale Fachmesse für Montage, Handhabungstechnik und Automation auch alle Komponenten, Baugruppen, Teil- und Subsysteme sowie Komplettlösungen für die Produktions- und Montage-Automatisierung.

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Blick über den Tellerrand

Mit dem strikt an der Praxis ausgerichteten Mix an Produkt-Informationen, Technologie- und Verfahrens-Darstellungen, Anwendungslösungen im Detail und vor allem auch im Zusammenhang eines komplexen Hochleistungs-Montagesystems, setzt die Motek Jahr um Jahr die Benchmark. Zumal hier und nur hier auch alle relevanten für die direkte Systemintegration vorbereitete Automations-Bausteine wie Handhabungsmodule, Mehrachsen-Handhabungsgeräte, Scara-, Linear-, Portal- und Industrie-Roboter präsentiert werden. Im Umfeld dazu findet sich die unerlässliche Zuführtechnik für Komponenten und Baugruppen, es werden Materialflusslösungen zum Transport von Werkstückträgern oder eben von Teilen/Baugruppen gezeigt, und schließlich sind die erforderlichen Peripherie- Einrichtungen zur Sicherstellung von Produktivität und Qualität vorhanden.

Praxisorientierte Infos

Das Informations-Portfolio der Motek erstreckt sich auch auf die Bereiche Forschung und Entwicklung sowie Anwendungen und zukünftige Märkte. Mit den Themenparks „Mechatronik“ sowie „Bildung + Forschung“ oder auch „Mikrosys für die Mikrosystem- und Nanotechnik in der Entwicklung, Produktion und Anwendung“ weist die Messe neue Wege zu praktischen Lösungen und gibt somit die Marschrichtung für künftige Lösungsansätze vor. Dahingehend sind auch die Sonderschau-Engagements „Medical Technology Network“ oder „Application Parc Vision“ zu verstehen, die tiefe Einblicke in die Welt der Anforderungen bezüglich Medizintechnik-Produktion beziehungsweise in Richtung praktischer Lösungen für die Bildverarbeitung und die systemintegrierte Prüftechnik gewähren.

Zusammen mit der Komplementär-Fachmesse BondExpo – Fachmesse für industrielle Klebtechnologie – werden die Fachbesucher in die Lage versetzt, im Kompaktformat viele Synergieeffekte nutzen zu können. Im zeitoptimierten Rundgang bietet die Informations-, Kommunikations-, Beschaffungs- und Business-Plattform Motek, unterstützt durch die BondExpo, das Weltangebot an Detail- und Systemlösungen für die gesamte Prozesskette in der Produktions- und Montage-Automatisierung. Zumal die „Arena of Innovation“ sowie die ideellen Kooperationspartner Fraunhofer Institut für Fertigungstechnik und angewandte Materialforschung IFAM und das Transfer-Centrum Kleben das Informationsangebot mehr als nur abrunden, in dem sie füge- und verbindungstechnische Alternativen aufzeigen. Diese wiederum eignen sich sehr gut für die vollautomatische Applikation durch Handling- und Robotersysteme, womit sich der Prozessketten-Kreislauf für den Konstrukteur wie für den Anlagen-Hersteller und natürlich den Anwender schließt. pb

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