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MesseMotek 2012 - Pole Position der Produktions- und Montage-Automatisierung

"Mekka des Industrial Handling"
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Messe: Motek 2012 - Pole Position der Produktions- und Montage-Automatisierung

Motek, das ist ein Pflichttermin für die meisten Verantwortlichen im Bereich der Montage, Produktion und Automation. Dieses Jahr geht es am 8. Oktober auf der Landesmesse in Stuttgart los. Bis zum 11. Oktober werden um die 30.000 Besucher auf mehr als 1.000 Ständen erwartet.

50 Jahre Fachmessen in der Schall-Gruppe bedeutet nebenbei auch 31. Motek -; wobei es müßig ist, über die durchgängig erfolgreiche Historie der Motek zu informieren, weil nichts so alt ist wie die besagte Zeitung von gestern. Dass sich im Laufe von gut 30 Jahren aus kleinsten Anfängen heraus - ausgehend von der Klosterseehalle in Sindelfingen über lange Jahre in der Messe Sinsheim bis hin zum heutigen Standort Landesmesse Stuttgart - eine internationale, global hoch geachtete Leitmesse entwickeln würde, daran dachten Paul E. Schall und sein damals noch kleines Messeteam nicht in kühnsten Träumen. Doch mit dem richtigen Riecher für neue Themen, oder besser für neue Märkte sowie einem beachtlichen Durchhaltevermögen, wurde u. a. die Motek zu ihrer heutigen Weltgeltung entwickelt.

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Mehr als 900 Aussteller aus 25 Ländern zur 31. Motek, über 100 Aussteller aus neun Ländern zur 6. Bondexpo und nicht zuletzt weitere Aussteller zum Technologiepark Microsys – damit setzt die weltweit einmalige Prozessketten-Demonstration der Produktions- und Montage-Automatisierung auch im Jahr 2012 Maßstäbe. Relativ unerheblich ist dabei, ob nun „nur“ knapp 30.000 oder eben „mehr“ als 30.000 Fachbesucher aus erwartet über 100 Ländern der Erde den Weg nach Stuttgart ins Mekka des Industrial Handling einschlagen. Denn das Credo des Messemachers Paul E. Schall lautet früher wie heute, dass weniger die Quantität, sondern die Qualität sprich: die Entscheider und deren Verhalten den Erfolg von technischen Fachmessen ausmachen. So gesehen findet sich die Motek mit oder ohne „Komplementär- Satelliten“ Bondexpo und Microsys ebenfalls in einer Pole Position, denn hier treffen sich die „Entscheider-Praktiker“ mit potenziellen Partnern aus allen Bereichen, die ihnen bei der Lösung automatisierungstechnischer „Entscheider-Anforderungen“ tatkräftig helfen können.

Von Komponenten bis zu Komplettlösungen

Damit - und durch die zudem gewollte Präsentation des gesamten Portfolios an Komponenten, Baugruppen, Detail- und Teillösungen, Subsystemen und Komplettanlagen - un terscheidet sich die Motek deutlicher denn je von ähnlich gelagerten Fachmessen, die sich das Wort Automation zwar auf die Fahnen schreiben, aber doch nur Fragmente oder einen im Grunde genommen prozesstechnisch isolierten Bereich davon abbilden. Während sich die Motek - strikt an der Prozesskette orientiert - bereichsübergreifend auf das Feld der Produktions-, Montage-, Prüftechnik-, Verpackungs- und Intralogistik-Automatisierung konzentriert, und hierzu die entsprechenden Handhabungs-, Robotik-, Zuführ- und Materialfluss-Lösungen präsentiert, stellen andere Veranstaltungen lediglich ganz bestimmte Anwendungen in den Vordergrund, bei denen aber zumeist ein und dieselben Technologien und Produkte zum Einsatz kommen.

Horizonterweiterung durch den Blick über den Tellerrand

Um jedoch alle relevanten bzw. möglichen Lösungen objektiv vergleichen und abschließend in Betracht ziehen zu können, ist ein Blick über den rein spezifischen Anwendungsbereich hinaus oftmals hilfreich, weil er ganz neue Ansätze für wirtschaftliche Lösungen erlaubt. In diesem Sinne ist das Produkt- und Leistungsportfolio der Motek, beginnend bei Bauteilen und endend bei Komplettlösungen, die praxisgerechte Benchmark und damit maßgebend für die Aussteller, weil hier die Interessen der Fachbesucher aller Couleur und vor allen Dingen aller entscheidenden oder mitentscheidenden Hierarchien und Disziplinen wiedergespiegelt werden. Dass in diesem Zusammenhang die Nomenklaturen der Motek und der Bondexpo einer vergleichsweise strengen Handhabung folgen, stößt bei interessierten Anbietern zwar das eine oder andere Mal auf Unverständnis. Dies trägt aber ganz wesentlich dazu bei, die Motek in ihrem Segment als absolut lupenreine Fachveranstaltung zu positionieren und das Angebot nicht allein um der schieren Größe wegen auf eine unüberschaubare Anzahl an Ausstellern auf<nonbreaking-hyphen>zublasen.

Der heutige Fachbesucher ist selbstbewusst-mündig, und verfügt, egal ob als Konstrukteur, Anlagenbauer, Systemintegrator oder Anwender, über spezifisches Prozesswissen. Zudem ist er in der Lage, automatisierungstechnische Anforderungen im Detail wie als Ganzes zu formulieren und sucht zielgerichtet nach Lösungen/Lösungsansätzen. Das Fachmessen-Duo Motek und Bondexpo richtet sich konsequent danach. Komplettiert um die Prozesskette Klebtechnologie, z. B. für füge- und verbindungstechnische Produktions- und Montage-Operationen, wie dies an der parallel zur Motek stattfindenden Bondexpo demonstriert wird, erhält der Fachbesucher umfassende Informationen zur wirtschaftlichen Realisierung effizienter Automatisierungslösungen. Zumal das bekannt attraktive Rahmenprogramm der Motek (Technologiepark Miycrosys für Mikrosystem- und Nanotechnik, Aussteller-Forum, Themenpark Mechatronik, Themenpark Bildung & Forschung, AoI Arena of Innovation) mehr als nur eine Informations-Abrundung darstellt, sondern die Entscheidungsfindung unterstützt.

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