Handarbeitsplätze

Gute und schlechte Zeiten

Deprag sieht in der Industrie die Tendenz, Montageaufgaben neu anzugehen - weg von der starren Vollautomation, hin zu flexiblen werkergeführten semi-automatischen Arbeitsplätzen. Der Grund hierfür sei der Faktor Flexibilität. Denn vollautomatische Anlagen bergen Risiken, meint Deprag, und nur bei einer Auslastung von 100 Prozent könne die Investition ihr Amortisierungsziel erreichen. Handarbeitsplätze seien daher eine Alternative und ließen sich an jede Wirtschaftslage flexibel anpassen: In schlechten Zeiten wird die Produktion gedrosselt, in guten Zeiten sind einer Erweiterung keine Grenzen gesetzt. Die Prozesssicherheit ließe sich bei einem intelligenten Handarbeitsplatz ebenso sicherstellen wie bei einer vollautomatisierten Montageanlage, heißt es. Voraussetzung: Der Aufbau des Handarbeitsplatzes ist gut durchdacht. Zur Erfüllung der Kernanforderungen geht Deprag nach einem speziellen Leitfaden vor, der alle wichtigen Aspekte berücksichtigt. Einer steht ganz vorn: die Qualität der Schraubtechnik. Hier eignen sich beispielsweise elektronische, frei programmierbare Schraubwerkzeuge, die das Auswerten der Schraubparameter, statistische Berechnungen, Betriebsdatenerfassung (BDE), Einbindung in Fertigungsmanagementsysteme (MES), Dokumentation und Archivierung der Montageergebnisse ermöglichen. Auch für eine geeignete Schraubenzuführtechnik, Schrauberpositionssysteme zur prozesssicheren Bedienerführung, Schrauber- und Ablaufsteuerungen mit entsprechender Software, Teileaufnahmen und Positioniervorrichtungen müsse gesorgt sein. Auf der Motek sind Praxislösungen zu sehen.  pb

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