Schwerpunkt Motek

Mensch, lass Dir helfen!

Von der Handarbeit zur Mensch-Roboter-Kooperation. Die 33. Motek mit der achten Bondexpo findet vom 6. bis 9. Oktober 2014 in der Landesmesse Stuttgart statt. Gut 1.000 Aussteller werden erwartet. Viele davon widmen sich verstärkt dem Zusammenwirken von Mensch und Automation.

Die internationale Fachmesse für Produktions- und Montageautomatisierung, die Paul Eberhard Schall nun zum 33. Mal durchführt, ist eine Arbeitsmesse, wie die Branche sie schätzt. Der Fokus liegt strikt auf Anwendungen in der industriellen Produktion. Themen rund um Montage, Handhabung, Produktionsautomatisierung und Materialfluss dominieren das Messegeschehen. In der Montageabteilung schlägt das Herz der industriellen Fertigung – Einzelteile und Komponenten, die zuvor angeliefert, gelagert, sortiert, bereitgestellt und zugeführt wurden, werden an der Montageanlage systematisch zusammengebaut; aus Teilen werden zunehmend komplette Baugruppen und schließlich fertige Produkte, die nun wiederum geprüft, abgeführt, gekennzeichnet, verpackt, gelagert, verteilt und schließlich versandt werden. Gegenwärtig stellt sich als zentrales Thema der Zukunft heraus, wie sich das Zusammenwirken von Mensch und Automation effizient gestalten lässt – entlastend und sicher für den Menschen, sparsam und effizient für die Ressourcen, flexibel und wirtschaftlich für den Fertigungsablauf. Hier kommen die Roboter ins Spiel, die ihre Käfige künftig verlassen und dem Werker zur Hand gehen.

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Bringt die reine Handarbeit hohe Flexibilität bei begrenzter Produktivität und die Vollautomatisierung hingegen hohe Produktivität bei geringer Flexibilität, ist nun das eine Fertigungsprinzip mit dem anderen auf nützliche und sinnvolle Weise zu verknüpfen. Mensch und Maschine sollen zusammen besser sein und mehr können als jeder für sich allein. Das verändert sowohl die Maschinen als auch die Abläufe. Die Sicherheit für den Menschen steht freilich ganz oben. Dafür müssen die Roboter „sensitiv“ werden, und die Sicherheitsfunktionen erhalten einen neuen Stellenwert. Andererseits muss auch der Werker dazu ermuntert und befähigt werden, in seinem beruflichen Alltag die Automationstechnik ganz nah an sich heranzulassen. Intuitive Bedienbarkeit und absolute Zuverlässigkeit der Maschinen sind dafür Voraussetzung. Der Service-Robotik im dienenden, helfenden Sinn kommt künftig im industriellen Produktionsalltag eine wachsende Bedeutung zu. Gut 100 Motek-Aussteller seien als Montageanlagenbauer und Roboter-Systemintegration identifiziert – von ihnen werden die Besucher interessante Neuigkeiten für ihre Arbeit mitnehmen können.

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