AUTOMATICA-HIGHLIGHTS

Klar aufgestellt Automatica in München ist Pflichttermin für viele Anbieter

Auch Innovation hat seinen Rhythmus. Für viele Automationsanbieter ist der Juni der richtige Zeitpunkt, Neuerungen bekannt zu geben. Dann ist in München Automatica.

Bisherige Erfolge legen trotz Krise die Basis für die kommende Automatica, die in München vom 8. bis zum 11. Juni den Nabel der Automatisierer bildet. Technologisch könnte das klappen, weil die Anbieter von Automatisierungstechnologien ihre Prozesse optimiert haben. Sie bieten einen idealen Anknüpfungspunkt für erfolgreiche Gespräche. Die Messe, die unter anderem mit dem weltweit größten Robotikangebot aufwartet, präsentiert nämlich Lösungen für jede fertigungstechnische Herausforderung, findet der Veranstalter und sieht deswegen optimistisch auf den Termin im Frühsommer, denn die Konjunkturerwartungen tendieren nach der wirtschaftlich schwierigen Zeit in 2010 nach oben. Der Beleg: Einige Monate vor der Messe waren bereits 26.000 Quadratmeter Netto-Ausstellungsfläche gebucht. Das bedeutet vier Hallen, die voll gebucht sein werden. Mehr als 450 Aussteller haben ihre Teilnahme an der internationalen Fachmesse für Automation und Mechatronik mit Fokus auf Montage- und Handhabungstechnik, Robotik, Industrielle Bildverarbeitung und dazugehörigen Technologien per Standbuchung signalisiert.

Attraktivität legt zu

Ein Pluspunkt der Messe ist das klar definierte Ausstellungsspektrum: Die Schlüsseltechnologien Montage- und Handhabungstechnik, Robotik sowie Industrielle Bildverarbeitung bilden die Kernbereiche. Die dazugehörigen Technologien untergliedern sich in die Themen Positioniersysteme, Antriebstechnik, Sensorik, Steuerungstechnik, Sicherheitstechnik, Versorgungstechnik, Software, Dienstleister sowie Forschung und Technologie. Damit bildet die Veranstaltung das komplette Spektrum der Automation und komplette Wertschöpfungsketten ab – von der Komponente bis zum System und von der Applikation bis hin zu den Dienstleistungen.

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Die Messe richtet sich an Anwender und Entwickler von Automatisierungskomponenten sowie -systemen – vom Konzern über den Mittelstand bis hin zum Start-up-Unternehmen. Denn gerade in schwierigen Zeiten dürfte für jede Branche Automatisierung ein zentrales Thema sein, ob Automobil (OEM/Zulieferer), Maschinen- und Anlagenbau, metallverarbeitende Industrie, Elektrotechnik und Elektronik oder beispielsweise Pharma, Kosmetik, Medizin, Verpackung und Kunststoff. Zu den grundsätzlichen Vorteilen der Robotertechnik wie hoher Flexibilität, Zuverlässigkeit und die Einsatzmöglichkeit in für den Menschen schwierigen Umgebungen kommen seit Jahren technologische Innovationen, zum Beispiel im Bereich der Roboter-Sicherheit oder der einfacheren Programmierung und Handhabung sowie sinkende Preise hinzu.

Dadurch hat der Robotereinsatz an Attraktivität gewonnen und erhält immer mehr Einzug in neue Anwendungsfelder der General Industry. Das beschreibt den Non-Automotive Bereich wie den Einsatz in der Lebensmittelindustrie. Um Innovationen Raum zu geben, wird die Automatica 2010 von einem Rahmenprogramm begleitet. Die „Innovationsplattform Servicerobotik“ ist bereits ein fester Bestandteil der Messe, auf der die Roboter-Hersteller, -Zulieferer und auch -Forschungsinstitute aus Europa und Übersee gemeinschaftlich den neuesten Stand der internationalen Servicerobotik präsentieren werden. Auch die Mechatronik ist als Zukunftstechnologie wieder ein fester Bestandteil der Show. Als integrativer Bestandteil von moderner Montagetechnik und intelligenter Robotik macht Mechatronik den Maschinenbau investitionssicherer. bw

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