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Wirtschaftsförderung ThüringenDenkfabrik Thüringen

Wirtschaftsstandort der schnellen Wege
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Wirtschaftsförderung Thüringen: Denkfabrik Thüringen
Als Schnittstelle zwischen etablierten Märkten und der aufstrebenden Wirtschaftsregion Osteuropas kann der Freistaat Thüringen mit attraktiven Standortbedingungen aufwarten. Unternehmen aus dem Maschinen- und Werkzeugbau profitieren davon.

Die zentrale Lage im Herzen Europas, verbunden mit modernster Verkehrsinfrastruktur macht Thüringen zu einem Wirtschaftsstandort der schnellen Wege. Mehr als 280 Millionen Konsumenten leben im Umkreis von 800 Kilometern. Im Lieferrhythmus von weniger als acht Stunden erreichen LKW von hier aus jede deutsche Stadt.

Träger des Wachstums und prägend für die wirtschaftliche Entwicklung in Thüringen ist das Verarbeitende Gewerbe. So wurden in den vergangenen Jahren viele neue Unternehmen gegründet und die Wettbewerbsfähigkeit der bestehenden Unternehmen spürbar erhöht.

Seit jeher bekannt und anerkannt ist das Know-how der Thüringer auf den Feldern des Automobil- und Maschinenbaus sowie der Optik und Medizintechnik. Daneben orientiert sich die Wirtschaft des Freistaates auf weitere Wachstumsfelder mit Zukunft wie Solartechnik, Informations- und Kommunikationstechnologien, Life Sciences und hoch technisierte Dienstleistungen. In den vergangenen Jahren haben sich Branchencluster gebildet und werden in ihrer weiteren Entwicklung vom Freistaat unterstützt. Kleine und mittelständische Unternehmen sind typisch für die Thüringer Wirtschaftsstruktur. Mit Erfolg stellen sie sich flexibel und schnell den Herausforderungen der zukünftigen Märkte. So stieg der Umsatz in den Thüringer Industriebetrieben von Januar bis Februar 2007 um 16,1 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum auf 4,073 Milliarden Euro.

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Maschinenbau ist größter Arbeitgeber

Im Maschinen- und Werkzeugbau stand am Anfang die Produktion von Kleineisenteilen, Schmiedeteilen und Waffen. Gemeinsam mit der Automobil- und Automobilzulieferindustrie ist der Maschinenbau größter Arbeitgeber im Freistaat. Fast 60.000 Menschen sind in über 900 Unternehmen beschäftigt. Die Mehrzahl der Betriebe ist mittelständisch geprägt. Bedeutende Thüringer Ausfuhrgüter sind Werkzeugmaschinen für die Metallverarbeitung, Maschinen für die Kunststoff- und Gummibe- und -verarbeitung, Bergwerks-, Bau- und Baumaschinen sowie Lager, Getriebe, Zahnräder und Antriebselemente.

Über Kernkompetenzen verfügen die Thüringer Unternehmen auf den Feldern Lasertechnologie, Rapid Tooling oder Robotik. Enge Verbindungen zu Branchen wie Informationstechnik, Elektronik oder Optik sorgen in Zusammenarbeit mit hervorragenden Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen für Synergien und innovative Produkte.

Neben den Produzenten komplexer Maschinen und Anlagen etablierten sich in den letzten Jahren Zulieferer von Aggregaten und Maschinenbauteilen. Sie können namhafte Unternehmen in Deutschland und in der Welt zu ihren Kunden zählen. Viele kleine und mittelständische Betriebe arbeiten sehr erfolgreich im Sondermaschinenbau, in der Automatisierungstechnik sowie im modernen Werkzeugbau. Die Bereiche Fein- und Mikromechanik, Präzisionsteile oder Mechatronik und Automation bilden weitere Spezialisierungsrichtungen.

Die Betriebe der Branche sind in allen Kreisen des Freistaates vertreten. Lokalisationsschwerpunkte nach Anzahl der Beschäftigten bilden der Wartburgkreis, die Landkreise Weimarer Land und Schmalkalden-Meiningen sowie die Stadt Erfurt. Ute Pöhl

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