Multifunktionale Transporter

Alleskönner

Der multifunktionale Transporter aus Waltershausen räumt auf
Modernes Multitalent aus Waltershausen. (Foto: Born)
Die Geschichte von Multicar ist Spiegelbild der wechselvollen Geschichte des Automobils. 1946 entstanden im thüringischen Waltershausen erste Ackerwagen – aus Schrott. Heute ist Multicar ein Kultobjekt.

Zum Straßenbild besonders in Gemeinden der neuen Bundesländer gehört er einfach dazu: Der Multicar. Einer für alle Fälle und jedes Wetter. Er kann gießen, schieben, fräsen, streuen, kehren, häckseln, putzen, mähen. Mancherorts sind noch Uralt-Karossen im Einsatz – was nur bedeuten kann: Die robusten Geräte aus Waltershausen sind einfach unverwüstlich. Ersatzteile sind kein Problem: Nachmittags bestellt, am nächsten Morgen geliefert. Für alle professionellen Nutzer im kommunalen und Dienstleistungsbereich ist dieses Fahrzeug deshalb das Alltagsgerät schlechthin. Zwar schielten etliche Kommunen nach der Wende nach den optisch schickeren Fahrzeugen westlicher Hersteller, aber das hat sich inzwischen wieder gelegt. Denn das Unternehmen in Thüringen, 1998 von der Hako-Gruppe übernommen worden, hat nicht nur seine Fahrzeuge, sondern auch sich selbst mächtig aufpoliert. Vertriebsstruktur und Serviceleistungen sind völlig umgekrempelt. Es hat offenbar im breiten Feld der multinutzbaren Transportgeräte seine Nische gefunden und sieht sich im Aufwärtstrend. Die beiden Marken ergänzen einander und decken im Zusammenspiel eine große Bandbreite an Funktionen im weiten Bereich Reinigen und Pflegen ab.

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Trend zur Miete

Die kompakten Geräteträger und Transporter des thüringischen Herstellers sind alle im Standard Euro 4 lieferbar und können demnach auch in stark belasteten Regionen ihren Dienst tun. Sie sind Basis für eine Vielzahl modularer Funktionseinheiten, die jeweils Spezialhersteller liefern. Auch wenn derzeit wachsende Steuereinnahmen mehr Geld in öffentliche Kassen bringen, leistet sich keine Kommune einfach so eine derartige Investition. Muss sie auch nicht und kann trotzdem einen neuen Multicar fahren, meint der Hersteller: Mittlerweile gehen die Fahrzeuge zu 55 Prozent durch Leasing über den Ladentisch. Auch der Mietservice nimmt zu, speziell die Langzeitmiete. Ein neuer Trend ist das Modell der Saisonmiete, die für viele Rathauschefs interessant sein dürfte: Das Mieten eines Fahrzeuges zum Beispiel nur für den Winterdienst. Wenn der Schnee weg ist, vermietet Multicar das Gerät, entsprechend für die neue Saison umgerüstet, an einen Garten- und Landschaftsbetrieb. Derweil ist das Fahrzeug stets im Einsatz und im Betriebshof der Gemeinde steht es nicht ungenutzt herum. pb

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