Montage- und Prüfanlage

Kontrollierte Montage

Bei H. J. Küpper im sächsischen Cunewalde ist eine Montage- und Prüfanlage von Symacon aus Barleben bei Magdeburg im Einsatz. Bei Küpper entstehen Lagergehäuse für die Automobilindustrie; bei der Montage und Prüfung sowie beim anschließenden Signieren werden unterschiedliche technologische Verfahren angewendet und zu einem komplexen System innerhalb der Anlage zusammengeführt. Es beginnt mit der Übernahme der Lagergehäuse, die in Waschpaletten zur Anlage transportiert werden. Dabei erfolgt eine permanente Anwesenheits- und Lagekontrolle durch ein Bildverarbeitungssystem. Falsch liegende Teile müssen vor der weiteren Verarbeitung manuell ausgerichtet werden. Nach der Auswertung übernimmt ein Roboter jedes Teil einzeln und bringt es zu einem freien Platz in der ersten Prüfzelle. Dort erfolgen auf einem Rundschalttisch mit Sensoren die Gewinde- und Durchgangskontrolle sowie eine Überprüfung der Dichtheit. NIO-Teile gelangen ohne weitere Bearbeitung durch alle Stationen und werden am Ende der Montageanlage ausgeschleust. Im nächsten Schritt des Automatikbetriebs transportiert der gleiche Roboter das jeweilige Lagergehäuse in die Montagezelle. Dort erfolgt das Einpressen der Anschlussstutzen und der Verschlussdeckel. Mit einem zweiten Roboter werden die Anschlussstutzen aus einem Tray entnommen und der Einpressvorrichtung bereitgestellt. Sobald dieser Fertigungsschritt abgeschlossen ist, übernimmt der erste Roboter das montierte Teil, um es in die Prüf- und Signierzelle einzulegen. Neben einer zweiten Dichtheitsprüfung erfolgt die Kennzeichnung mit einem DMC-Code durch einen Beschriftungslaser. Ein Kamerasystem von Cognex kontrolliert schließlich den aufgetragenen Code. Die Gutteile gelangen danach auf ein Transportband, das diese zur manuellen Verpackung bringt. Fehlerhafte Teile werden zuvor aussortiert. Durch zwei vollständig getrennt angeordnete Transportbänder sei eine Verwechslung bei einer manuellen Abnahme ausgeschlossen.

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