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Kameras in der IntralogistikMit Bild im Vorteil

Kamerasysteme in der Intralogistik sind effizient bei der Datenerfassung
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Kameras in der Intralogistik: Mit Bild im Vorteil
Um Warenströme in der Intralogistik kosteneffizient zu gestalten, müssen kunden- und objektbezogene Informationen auf Waren weitgehend automatisiert erfasst und verarbeitet werden – mit möglichst wenig manuellen Eingriffen. Hochleistungs-Kamerasysteme erfüllen diese Anforderungen.

In der Intralogistik werden an unterschiedlichen Stellen kunden- und objektbezogene Daten von Waren erfasst und verarbeitet. Derzeit werden dafür Laserscanner und Kamerasysteme eingesetzt. Während erstere bereits weit verbreitet sind, wächst die Nachfrage für kamerabasierte Systeme erst.

Kameras erzeugen hochaufgelöste Grauwertbilder der Packstück-Oberfläche. Eine leistungsfähige Bildverarbeitung analysiert und bewertet in diesem Bild neben Barcodes auch 2D-Codes und Klarschrift (OCR) und unterschiedliche Codetypen in einem Bild. Darüber hinaus können im gleichen Prozessschritt Zusatzinformationen erfasst sowie der Zustand oder die Position der Ware abgeleitet werden. Diese Informationen fließen direkt in angeschlossene Warenwirtschaftssysteme oder CRM-Lösungen ein. Kamerasysteme gewinnen aus Bildern mehr verwertbare Informationen. In der Intralogistik bieten sie Vorteile gegenüber herkömmlicher Technik: Sie steigern den Automationsgrad, beschleunigen Prozesse, steigern die Effizienz und Produktivität im Personaleinsatz und reduzieren Logistikkosten pro Ware.

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Objekte werden mit höherer Leserate erfasst. Gleichzeitig produzieren sie weniger nicht lesbare Objekte (NoReads) und zeigen das Leseergebnis und das Bild des Objektes sofort an und ermöglichen die Auswertung in Echtzeit. Sie ermöglichen die Erfassung zusätzlicher Daten und deren Nutzung für Lager- und Logistikprozesse und lesen gleichzeitig mehr Datentypen wie diverse 2D-Codes und Klarschrift (OCR).

Kamerasysteme ermöglichen Leseraten von 100 Prozent durch Einsatz von Videocoding. Sie sind in der Lage, unterschiedliche Codetypen auf einmal zu lesen, erfassen auch kleinste oder beschädigte Codes, Codes unter Folie und auf der Warenunterseite, farbige und kontrastarme Codes beim Einsatz weißer LED-Beleuchtung.

Kameras bieten höhere Leseraten als herkömmliche Technologien. Mitarbeiter werden davon entlastet, nicht lesbare Daten nachträglich manuell zu ergänzen, was Zeit und Geld kostet. Auf die dazu benötigten manuellen Lesestationen und zusätzliche Fördertechnik kann verzichtet werden. Da neben Barcodes auch 2D-Codes und Klarschrift automatisiert erfasst werden, lassen sich alle Sortierprozesse beschleunigen, Durchlaufzeiten verkürzen und die Produktivität steigern. Auch die Betriebskosten sinken, da Kameras über lange Standzeiten verfügen und aufgrund weniger beweglicher Teile wartungsarm sind. Ein weiterer Vorteil ergibt sich daraus, dass die Bilder der Ware und die darauf enthaltenen Informationen archiviert und jederzeit ausgewertet werden können. So lässt sich sofort nachvollziehen, warum eine Information nicht automatisch gelesen werden konnte. Dies ermöglicht es, schnell auf Fehler zu reagieren und intralogistische Prozesse zu optimieren, was wiederum zu mehr Effizienz führt und die Kosten senkt.

Man unterscheidet im Wesentlichen drei Anwendungen kamerabasierter Datenerfassung: Bei der manuellen Erfassung gibt ein Mitarbeiter Daten von Hand in einen Rechner ein oder erfasst diese mit einem Handlesegerät. Im halbautomatischen Verfahren wird die Ware von Hand zugeführt beziehungsweise entnommen. Das Leseergebnis wird ebenfalls manuell bewertet und weiterverarbeitet. Fest installierte Lesegeräte arbeiten vollautomatisch und sind an vollautomatischen Stationen in den automatisierten Prozess integriert. Es gibt keine manuellen Eingriffe und keine manuelle Bewertung des Leseergebnisses. Die Summe aller Vorteile von Kamerasystemen in der Intralogistik führt zu nachhaltigen Effizienzgewinnen und Kostensenkungen über die gesamte Prozesskette sowie zu schneller Amortisation der Investitionen. bw

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