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Etikettier-SPSModule machen Tempo

Schneller liefern dank modular aufgebauter Etikettierlösungen
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Etikettier-SPS: Module machen Tempo
Stolpe und Barg hat sich spezialisiert auf Maschinenbaulösungen zum Etikettieren und Verpacken. Es gehört zu den Paradebeispielen, warum es gerade für kleine mittelständische Unternehmen so wichtig ist, Entwicklungsarbeit vor allem auch in Standardisierung und Modularität zu stecken.

Mit einer flexiblen Modulbauweise realisieren wir sowohl Standardapplikationen als auch kundenspezifische Etikettierlösungen”, erläutert Björn Stolpe, einer der beiden Unternehmensgründer, mit Blick auf den neuen Etikettierspender ET500S. Aus der Branchenvielfalt heraus sehen sich die Niedersachsen bei Aufträgen immer wieder mit neuen Wünschen und Herausforderungen konfrontiert. Aus diesem Grund wird beim Standard-, Präzisions-, Highspeed- und Kennzeichnungsetikettieren auf Module zurückgegriffen, die sich individuell kombinieren und ohne größeren Aufwand präzise anpassen lassen. Die Lösung von Stolpe und Barg ist dabei in der Lage, sowohl vergleichsweise einfache Etiketten und Aufkleber aufzubringen als auch Schutzfolien oder höher aufbauende Dichtungen sowie feste Bauteile auf einem Trägermaterial zu applizieren.

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Den Kern der Automatisierung des ET500S bildet eine Mitsubishi-SPS aus der Reihe Melsec FX, kombiniert mit einem Motion Controller vom Typ MQ100 aus gleichem Haus. Die eigenständige Bewegungssteuerung ist konzipiert für anspruchsvolle Abläufe inklusive der Synchronisation des Antriebssystems mit beliebigen anderen Prozessen. Im Zusammenspiel mit Servo-Umrichtern der Mitsubishi-Baureihe MR-J3-B werden Servomotoren mit hoher Präzision und Geschwindigkeit geregelt und die Bewegung dabei auf das Signal eines externen Leitwertgebers (Master-Encoder) oder eine virtuelle Achse synchronisiert. Neben Punkt-zu-Punkt-Positionierungen sind so auch komplexe Bewegungsabläufe möglich.
Damit das Engineering möglichst effizient und schnell erledigt ist, unterstützt Mitsubishi Electric mit komplett vorgefertigten Anwendungen den Maschinenbauer bei der Konstruktion optimaler Antriebssysteme. Die umfangreiche Funktionsbibliothek enthält applikationsspezifische Bausteine wie fliegende Säge, rotierendes Messer oder Etikettierer. Mit der für alle Motion-Controller von Mitsubishi Electric einheitlichen Programmiersoftware MT Developer2 steht dabei eine komfortable Entwicklungsumgebung mit grafischer Benutzeroberfläche zur Verfügung. Das Softwarepaket enthält leistungsstarke Werkzeuge für die Programmierung, Inbetriebnahme, Überwachung, Wartung und Diagnose eines Motion-Control-Systems einschließlich Servoverstärker und Servomotor.

Stolpe und Barg nutzt beim MQ100 die Funktion fliegende Säge als verbindende Bewegungssteuerung, die den Etikettenvorschub mit dem nachgelagerten Etikettieren synchron verbindet. Die Etikettiergeschwindigkeit lässt sich beim ET500S per Panel stufenlos einstellen. Im Verbund mit einer Verpackungs- oder Montagelinie kann die Geschwindigkeit auch per Drehgeber an die aktuelle Geschwindigkeit der vorgelagerten Prozesse angepasst werden. Einfach muss die Automatisierung sein. Stolpe und Barg nutzt deshalb eine schnelle Kommunikation ohne zunächst noch aufwändig Schnittstellen anpassen zu müssen. Mit einer in sich schlüssigen Antriebslösung von Mitsubishi Electric wird vom Antrieb bis hin zur SPS zudem auch noch durchgängig mit einer Programmierumgebung gearbeitet. Einheitliche Schnittstellen und Engineeringtools schaffen an dieser Stelle auch die Basis dafür, um Anlagen später einfach erweitern zu können. Die Kommunikation zwischen diesen Engineeringtools und der Hardware erfolgt über die standardmäßige Ethernet-Schnittstelle, die im Betrieb auch die Verbindung zu einem übergeordneten System hält. Den Datenaustausch zwischen SPS, Motion-Controller und Servoregler realisiert Mitsubishi per Lichtwellenleiter innerhalb des robusten optischen Motion-Netzwerks SSCNET III. Dipl.-Ing. Jürgen Pulcher/bw

Halle 15, Stand E46

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