Mechatronik-Komponenten

Smartphone als Vorbild

Intuitive Bedienbarkeit bei Mechatronik-Entwicklung
Ein integrierter Torque-Motor mit hochpräziser Untersetzung, ein absolutes Messsystem, eine eingebaute Haltebremse – alles gepaart mit robuster und präziser Mechanik: Der TW setzt Maßstäbe im kompakten Rundschalttischbereich. Hinsichtlich Baugröße, Präzision, Leistungsdichte, Freiprogrammierbarkeit und Bedienkomfort lässt er pneumatische Drehtischlösungen hinter sich. (Fotos: Weiss)
Bei der Fortführung der Mechatronik-Entwicklungsstrategie setzt Weiss verstärkt auf intuitive Bedienbarkeit und leichte Inbetriebnahme der Komponenten und Systeme. Das Unternehmen sieht hierin die logische Fortführung seiner Entwicklungstätigkeit der vergangenen Dekade.

In der Vergangenheit ging man in Buchen im Odenwald mit großen Anstrengungen den globalen Anforderungen der Automation entgegen: Applikationen zu entwickeln, die einerseits hoch effizient sind in der Ausbringung und andererseits so flexibel und wiederverwendbar, dass sie sich schnell und einfach auf immer neue Produktvarianten umstellen lassen – ohne lange Rüst- und Umbauzeiten. Erreicht wurde dieses Ziel im Zuge der interdisziplinären Integration verschiedener Prozess- und Kompetenzfelder. Durch das Zusammenfließen dieser unterschiedlichen Wissenshintergründe – Mechanik, Elektrotechnik und Informationstechnologie – sind leistungsfähige Produkte entstanden, komplex und anspruchsvoll zugleich.

„Wir haben von Anfang an darauf Wert gelegt, intelligente Komponenten zu entwickeln. Produkte, die der Losgröße eins gerecht werden, die aber vom Anwender ohne interdisziplinär übergreifende Kenntnisse komfortabel zu bedienen und einfach in Betrieb zu nehmen sind. Hinsichtlich der selbsterklärenden, intuitiven Bedienbarkeit einer komplexen Technologie war gewissermaßen das Smartphone unser Vorbild“, so Uwe Weiß, geschäftsführender Gesellschafter von Weiss.

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Für die elegante Beherrschung der Mensch-Maschine-Schnittstelle haben die Buchener eigens die WAS entwickelt – die Weiss Application Software, eine intuitive, grafische Windows-Bedienoberfläche zur Erstellung und Parametrisierung von Fahrprogrammen. Und zwar für alle frei programmierbaren Produkte des Unternehmens. Der Engineering-Aufwand, der normalerweise bei der Integration anfällt, ist gewissermaßen mit der Software schon erledigt. Über die WAS werden sich in erster Linie alle kleineren und mittleren Sondermaschinenbauer freuen, die ohne eigene Softwarespezialisten die Steuerungsprogrammierung aufgrund der Komplexität des Themas bisher außer Haus geben mussten. Jetzt können sie mit der WAS die Automatisierungskomponenten aus Buchen einfach selbst einrichten – entweder durch die direkte Eingabe von Fahrwegen, -winkeln und -rampen oder über ein praktisches Teach-In.

Die Produkt- und Komfortphilosophie von Weiss unterstützt den Anlagenbauer dabei, den Anforderungen seiner Kunden hinsichtlich Flexibilität und Output gerecht zu werden, ohne dass er dabei in seinem Unternehmen ein fach- und kompetenzübergreifendes Know-how vorhalten muss. Und sie schützt ihn vor unwägbaren Kosten bei der Integration der Weiss-Komponenten in seinen Anlagenkontext. pb

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