Distributoren, Großhändler und industrielle Dienstleister:

Mit Dienstleistungen läuft der Maschinenbau erst rund

Ein buntes Portfolio aus Industriekomponenten, Anwendungsberatung, Co-Engineering und Logistiksystemen: Dienstleister auf der FMB. (Foto: FMB )

Sie übernehmen traditionell eine wichtige Rolle im B2B-Geschäft: Distributoren, Industriedienstleister und andere Unternehmen des technischen Vertriebs beliefern den Maschinenbau aus einer Hand mit Komponenten, beispielsweise der Antriebs-, Fluid- und Elektrotechnik sowie der Hydraulik und Pneumatik. Sie konsolidieren damit die Logistik ihrer Kunden und unterstützen Konstrukteure und Einkäufer bei der Auswahl der geeigneten Produkte.

Dabei reicht es längst nicht mehr aus, ein gut gefülltes Lager und kurze Lieferzeiten zu bieten. Moderne Distributoren haben sich zu Systemanbietern gewandelt, die für ihre Kunden unter anderem komplette hydraulische oder pneumatische Systeme konstruieren und fertigen. Oder sie verwalten nach dem Prinzip des elektronischen Kanban die Magazine ihrer Kunden und sorgen automatisch für Nachschub.

Auf der kommenden FMB - Zuliefermesse Maschinenbau, die vom 6. bis 8. November 2013 in Bad Salzuflen stattfindet, präsentieren führende Unternehmen wie Dreckshage, Eriks, Hardy Schmitz, Niemann-Laes, Nölle + Nordhorn, Parker und Sonepar ihr Leistungsspektrum. Sie stellen unter Beweis, dass sie nicht nur die "Hardware" des Komponentengeschäftes beherrschen, sondern dem Maschinenbau zusätzliche Angebote von hohem Nutzwert machen können.

Ein Beispiel: Die Eriks NordWest GmbH, die das komplette Programm an Industriekomponenten vorhält, stellt ihren Messeauftritt unter das Motto der Nachhaltigkeit. Und hier hat Eriks in der Tat viel zu bieten. Dazu gehören beispielsweise reibungsreduzierte Dichtungen, die den Energieverbrauch von Antrieben reduzieren, Airspray-Schmierstoffe für die Instandhaltung sowie Schläuche und andere Komponenten, die unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit und ökologischen Verträglichkeit entwickelt wurden. Somit bietet dieser Aussteller ein interessantes Portfolio aus Industriekomponenten, Anwendungsberatung, Co-Engineering und Logistiksystemen. Das schont aus Kundensicht Ressourcen, senkt Kosten und vermeidet Verpackungsmaterialien.

Zu den Dienstleistern, die sich auf den Maschinenbau als Zielgruppe konzentrieren, gehören Unternehmen, die Produkte im Kundenauftrag entwickeln, qualifiziertes Personal bereitstellen oder für ihre Kunden Fertigungsaufgaben übernehmen. Dazu zählen unter anderem die breit aufgestellten Entwicklungs-Dienstleister Bertrandt, Brunel und Ferchau sowie Spezialisten wie die Schubs GmbH, die für ihre Kunden die Fertigung von Bediensystemen und Schaltschränken übernimmt.

Angesichts dieser Ausstellerpräsenz besteht die Möglichkeit, nicht nur neue Kontakte zu Zulieferern von Komponenten zu knüpfen, sondern auch kompetente Dienstleister kennenlernen, denn mit der optimalen Mischung des "Make or buy" und durch neue Arten der Zusammenarbeit kann der Maschinenhersteller seine Wettbewerbsfähigkeit verbessern.

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