Hebezeug

Maßhaltig heben

Die Europäische Norm EN 818-7 besagt, dass in motorisch betriebenen Hebezeugen sogenannte einsatzgehärtete Hebezeugketten (Ausführung DAT) eingesetzt werden müssen. Marktüblich ist jedoch der Einsatz von vergüteten Hebezeugketten (Ausführung T) in elektrischen Hebezeugen in Windkraftanlagen. Der Grund hierfür ist die deutlich geringere Kontakthäufigkeit zwischen dem Kettenrad und der Rundstahlkette im Hebezeug. Der Einsatz des Hebezeuges in der Windkraftanlage, der in der Regel nur ein- bis zweimal im Jahr bei Wartungsarbeiten und Ausfällen der Anlage auftritt, ist mit dem industriellen Einsatz nicht vergleichbar. Aufgrund seiner jahrelangen Erfahrung und der bekannten Anwendung von Hebezeugketten in Windkraftanlagen stellte Thiele als erster Erstausrüster der Windenergie die technische Spezifikation von einsatzgehärteten auf vergütete Hebezeugketten um. Um die immer höheren Turmhöhen schnell zu überbrücken, werden die Hebezeuge mit hohen Geschwindigkeiten betriebenen. Folglich gewinnt die Maßhaltigkeit der Rundstahlkette an Bedeutung. Bei dem im Hebezeug befindlichem Kettenrad kommt es hingegen auf eine möglichst hohe Anzahl an Kettenradtaschen an. Diese bewirken einen geräuschärmeren Lauf der Hebezeugkette, sie reduzieren den Polygoneffekt und den Verschleiß. Thiele bietet nunmehr für Instandhaltungs- und Serviceunternehmen Fachseminare rund um die Hebezeugkette an. Hier werden Normgrundlagen, Auswahlkriterien zur Bemessung von Hebezeugketten, Einflussfaktoren und Prüfverfahren vermittelt. bwHalle 12, Stand D76

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