Automotive

Fügen von Nockenwellenrädern

Zwei vollautomatische, kundenspezifische Montageanlagen zum Aufpressen des Nockenwellenrades auf die Einlass- bzw. Auslassnockenwelle hat Symacon in Barleben bei Magdeburg entwickelt und gebaut. Das jeweilige Nockenwellenrad wird lageorientiert auf die Nockenwelle gefügt. Beide Werkstücke werden vom Bediener manuell in spezifische Teileaufnahmen eingelegt. Jetzt laufen Bewegungen ab, die bei schneller Taktrate für eine automobilkonforme Genauigkeit sorgen. Danach erfolgen die automatische Teilepositionierung und das Spannen der Nockenwelle. Die Nockenwellenräder werden in einer induktiven Erwärmvorrichtung erwärmt und hochpräzise auf die Nockenwelle gefügt. Dabei wird sichergestellt, dass die Zeichnungsmaße, Planlauf, Aufpresstiefe und Winkellage exakt eingehalten werden. Nach dem Fügen wird die Nockenwelle auf einer Kühlstrecke abgelegt. Zur Rückverfolgung der Nockenwellenparameter wird nach Ablage der Nockenwelle ein 2D-Industriecode ausgelesen. Zusätzlich zur ausgelesenen Zeichenkette werden Datum und Uhrzeit sowie die Nummer der Bearbeitungsstation und deren Parameter gespeichert. Die Datensätze werden in einem Puffer mit rund 2.500 Datensätzen pro Tag für acht Tage abgelegt: sie stehen der übergeordneten Steuerung über eine Schnittstelle zur Verfügung. In einer dritten Station werden das befettete Antriebsrad, die Tellerfeder, der Stützring und der Sicherungsring auf die Auslassnockenwelle mit dem gefügten Nockenwellenrad montiert. Parallel sorgt eine Kontrollvorrichtung für den richtigen Sitz des Sicherungsringes sowie die richtige Lage der montierten Bauteile. pb

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