Automotive

Werterhaltung von Schrottautos

Produktionsprozesse sind immer perfekter und bis ins kleinste Detail optimiert. Aber am Ende des Lebenszyklus unserer Produkte, bei der Verwertung, da ist noch viel Spielraum für Verbesserungen. Wie ein Schrottplatz unter Handling- und Logistikgesichtspunkten noch optimiert werden kann, das dokumentiert das Beispiel des Schwerlastregals, das SV Regalsysteme in Hallein für die Firma Weiss installiert hat.

Jeder kennt die Bilder von herkömmlichen Schrottplätzen: Entweder sind die Autos aufgereiht wie Bücher oder sie stapeln sich zu Bergen. In beiden Fällen ist der Zugriff schwierig, gefährlich und zeitraubend. Außerdem waren die Autos und somit die verwertbaren Teile Wind und Wetter ausgesetzt. „Mit dem neuen Kragarmregal können wir viel effektiver arbeiten. Erstens sparen wir enorm viel Platz; zweitens konnten wir die Handlingzeiten um 60 Prozent reduzieren, und drittens schonen wir unsere Ware“, sagt Günter Weiß, Geschäftsführer der Autoverwertung Weiss im salzburgischen Hallein. Das Dach der Anlage ist in der Tat ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Jeder, der schon einmal bei winterlicher Witterung aus einem verschneiten Autowrack Teile ausbauen musste, weiß wovon die Rede ist.

Ergänzt wird die Anlage durch 15 doppelstöckige mobile Kragarmregal-Einheiten, in denen jeweils zwei Autos Platz finden. Diese Regale können mit dem Stapler auf dem Betriebshof, je nach Bedarf rangiert werden, etwa um sie zur Entnahme verwertbarer Teile bereit zu stellen. Auch hier gewinnt man an Übersicht und spart Handlingzeiten. Und wenn die Lichtmaschinen, Blinkergläser, Anlasser oder Vergaser ausgebaut und mit dem Barcode des Warenwirtschaftssystems versehen sind, wandern sie sofort in das dreistöckige Fachbodenregal. Hier lagern über 60.000 Teile für die gängigsten Fahrzeugtypen der letzten 15 Jahre. ms

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