Kobot

Gezähmter Roboter

Der Trend geht zu hochflexiblen Produktionsstätten, in denen mitunter ein großes Spektrum unterschiedlicher Produkte hergestellt werden. Um diese Flexibilität zu erreichen, setzen die Planer auf die Fähigkeiten des Menschen. Denn er kann sich sehr schnell an neue Gegebenheiten anpassen und komplexe Arbeiten übernehmen. Gleichzeitig sollen einfache Arbeiten von Maschinen, meist Robotern, ausgeführt werden. Somit ergibt sich idealerweise eine Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine, die den Anforderungen an Produktivität und Flexibilität bestens gerecht wird. Gleichzeitig sind neue Aspekte zu beachten: Vor allem die Sicherheit des Menschen muss bei enger räumlicher und zeitlicher Zusammenarbeit mit dem Roboter gewährleistet werden. Der Mensch muss der Maschine vertrauen und deren Verhalten abschätzen können, um ohne psychischen Stress zu arbeiten. Aktuell entstehen neue Vorschriften, die Regeln für die Zusammenarbeit neu definieren. So wird zum Beispiel die maximale Verfahrgeschwindigkeit eines Roboters, der im direkten Kontakt mit dem Menschen arbeitet, auf 250 Millimeter pro Sekunde begrenzt. Zu den sozusagen „gezähmten Robotern“ gesellt sich eine neue Gattung von Maschinen: der Kobot. Er ist die intelligente Weiterentwicklung konventioneller Manipulatoren. Die Fähigkeiten des Menschen zu sehen, zu kombinieren und zu reagieren werden durch den Kobot ergänzt um Hubkraft und Bewegungsunterstützung. Wesentlich bei der Zusammenarbeit zwischen Menschen ist eine gute Kommunikation. Auch zwischen Mensch und Maschine wird dies zukünftig so sein: Der Mensch teilt der Maschine mit, was sie tun soll, und die Maschine quittiert diese Befehle mit entsprechenden Bewegungen und optischen Rückmeldungen. pb

Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Behälterstapelumsetzung

Stapelweise umsetzen

Da geht mehr, vermuteten die Konstrukteure von Schmidt-Handling als sie vor der Aufgabe standen, nicht nur einen Behälter umzusetzen, sondern gleich zwei Behälterstapel auf einmal aufzunehmen. Die beiden Stapel sollen gleichzeitig aufgenommen,...

mehr...

Hubdrehtische

Heben und drehen

Seit Jahren sind Expert-Tünkers-Drehtische in Schwerlastausführung für bewegte Massen von weit über zehn Tonnen als gängiger Standard in der Rohbauautomation bekannt. Neu in dieser Gewichtsklasse ist jedoch die Kombination einer Dreh- und Hubachse.

mehr...
Anzeige
Anzeige

LED-Technik

Profis und Tüftler

Im Bereich LED-Lichttechnik umfasst das Angebot von Distrelec fast 900 verschiedene Artikel. Die Bandbreite reicht von LEDs und LED-Optiken über LED-Versorger und -Module bis hin zu kompletten Leuchten samt passendem Befestigungsmaterial.

mehr...

Behälter

Ruf nach Automation

Für den Automotive-Bereich hat SSI Schäfer die QX-Behälterserie entwickelt. Jetzt gibt es drei neue, niedrige Höhen. Außerdem neu: Zusammen mit der passenden Kunststoffpalette und dem Abschlussdeckel ist der QX ab sofort als komplette Ladeeinheit...

mehr...