Entwicklungsbegleitende Produktkalkulation

Kalkuliere!

Mit Software versteckte Kostentreiber entdecken
Sitz des Unternehmens ist die sächsische Landeshauptstadt Dresden. (Fotos: Born)
Eine neue Software-Lösung macht es Unternehmen der Automobilbranche möglich, dem steigenden internationalen Wettbewerbsdruck standzuhalten. Das funktioniert mit „Cost Process Optimization“.

Facton heißt die Firma, und Facton heißt die Software. Sie schafft neue Fakten im Kalkulationsprozess und verspricht Kosten zu optimieren. Das Zauberwort heißt „entwicklungsbegleitende Produktkalkulation“. Der Begriff geht schwer von der Zunge – dafür geht das Durchrechnen aller Prozesskosten leichter. Auch für die Automobilbranche: Mit dem „Facton Automotive Bundle“ ist die neueste Version der Software mit speziellen Modulen für die Automobilindustrie vorgestellt worden. Dieses eigens auf die Anforderungen von Automobilunternehmen weiterentwickelte Paket gestattet die zukünftigen Produktkosten frühzeitig und zuverlässig zu simulieren, zu analysieren und zu optimieren. Es wurde in enger Zusammenarbeit mit mehreren Kunden entwickelt.

Facton ist bereits bei verschiedenen Automobil- und Zuliefererunternehmen erfolgreich in Betrieb. Es ist die einzige datenbankbasierte Software, mit der die Produktkosten frühzeitig über alle Phasen des Produktentstehungsprozesses kalkuliert werden können. Mit ihr können Unternehmen der Automobilindustrie ihre Herstellkosten um bis zu zwei Prozent senken und gleichzeitig die „time to market“ um bis zu 30 Prozent verkürzen. „Das frühzeitige Erkennen der zukünftigen Herstellkosten eröffnet Unternehmen der Automobilindustrie enorme Einsparpotenziale“, meint CEO Thoralf Nehls. Kostentreiber ließen sich frühzeitig identifizieren und durch kostengünstigere Lösungen ersetzen. Das hilft natürlich sparen. Module – etwa die Variantenkalkulation, die Massendatenpflege und das gezielte Umlegen von Einzelkosten auf mehrere Projekte – beschleunigen die Kalkulation zusätzlich, ebenso die standardisierte Anbindung von CAD-, ERP- und PDM-Systemen. Mit zusätzlichen detaillierten Informationen über Produktionsprozesse der Automobilindustrie lassen sich die Herstellkosten noch schneller berechnen.

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Mit der innovativen Software für die entwicklungsbegleitende Produktkalkulation werden technisches Verständnis und betriebswirtschaftliches Know-how zur Cost Process Optimization (CPO) zusammengebracht. Dieser Lösungsansatz ermöglicht es, in beliebigen Stadien der Produktdefinition die genauen Auswirkungen des Produktansatzes (Struktur, Technologie, Werkstoffe, Maschinen, Vorrichtungen, Werkzeuge, Montage) auf die Gesamtherstellkosten abzubilden. Die Software analysiert und bewertet die Produktmodelle und ermittelt Machbarkeit, Kostentreiber und zu erwartende Herstellkosten.

In Industriebetrieben verbirgt sich großes Potenzial zur Optimierung von Produktkosten. Während der Produktentwicklung wird – bewusst oder unbewusst – bestimmt, wie hoch die späteren Fertigungskosten sein werden. Bislang war es mit vertretbarem Aufwand kaum möglich, die Kostenfaktoren der zukünftigen Fertigung bereits frühzeitig im Entwicklungsprozess offen zu legen und zu beeinflussen. Das ermöglicht nun die Software Facton. Es gibt sie in vier unterschiedlichen Software-Bundles, die die funktionalen Erfordernisse unterschiedlicher Branchen und Funktionen im Unternehmen abbilden. pb

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