Chep will bei Automotive mit Mehrwegbehältern mehr bewegen

Ein Großer faltet sich klein

Chep will bei Automotive mit Mehrwegbehältern mehr bewegen. Chep hat bereits Erfahrungen in der Automobilbranche und will nun seine Marktposition im Industriesektor stärken - mit einem faltbaren Mehrwegbehälter auf Poolbasis.

Acht Stufen, um sich zusammenzufalten: Mehrwegbehälter für die Automotive-Industrie von Chep. (Foto: Chep)

Da sich ein Großteil der gängigen Logistiksysteme - vom automatisierten Hochregallager bis zur Ladefläche eines Lkw - an der Größe einer Europalette orientiert, hat der Pooling-Anbieter sein bestehendes Produktportfolio um einen neuen Großladungsträger (GLT) mit Euro-Footprint (1.200 mal 800 Millimeter) erweitert. Damit will Chep die Eigenschaften seines unternehmensübergreifenden Behälter-Pools auch für Industrieunternehmen verfügbar machen, die in ihrer Lieferkette Ladungsträger mit dem Flächenmaß der Europalette bevorzugen.

"Für uns als globaler Lösungsanbieter ist es wichtig, die Bedürfnisse unserer Kunden zu verstehen. In letzter Zeit haben wir im europäischen Markt eine steigende Nachfrage für eine Alternative zur Gitterbox beobachtet", sagte Luca Rossi, Vice President Automotive and Industrial Solutions. "Mit einem neuen Mehrwegbehälter mit Euro-Paletten-Maß können Nutzer die Effizienz entlang der Lieferkette steigern und Logistikkosten sparen. Wir sind davon überzeugt, dass es im europäischen Markt einen großen Bedarf für eine solche poolingfähige Lösung gibt." Der neue falt- und stapelbare Mehrwegbehälter basiert auf der Größe einer Europalette und verfügt über eine Nutzlast von 500 Kilogramm. Ein Deckel schützt den Inhalt vor Verschmutzungen und macht das zusätzliche Verpacken einzelner Komponenten überflüssig. Da sich der Behälter auch in automatisierten Produktions- und Lagereinrichtungen einsetzen lässt, wird Umladen der Fracht überflüssig. Klappbare Öffnungen sowohl an der kurzen als auch an der langen Seite machen ein ergonomisches Be- oder Entladen an der Montagelinie möglich. Durch den Vier-Wege-Zugang ist der Behälter mit allen gängigen Hebe- und Fördereinrichtungen kompatibel.

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Im Gegensatz zur weit verbreiteten starren Stahlgitterbox sei der GLT 1208 eine umweltfreundliche und kostengünstige Lösung. Er ist leichter und kann in leerem Zustand zusammengefaltet werden, sodass bei der Rücklieferung oder Lagerung eine Platzersparnis von 60 Prozent realisierbar ist. Beim Transport lässt er sich dreifach stapeln und verbessert somit die Lkw-Auslastung - auch im Vergleich zum Industriemaß. Während ein Standardtrailer mit 80 Kubikmetern 26 Stellplätze für die Industriepalette bietet, sind es für Europoolpaletten 33. Gestapelt fasst ein gängiger Lkw 66 GLT in Euro-Größe, aber nur 52 GLT in Industriestandardgröße. Auf diese Weise trägt der neue Mehrwegbehälter dazu bei, die Anzahl der Transporte in der Industrie zu reduzieren und die CO2-Emissionen spürbar zu verringern.

Der Vorteil des unternehmensübergreifenden Pools für Chep-Kunden: Es fallen sämtliche Kosten für Beschaffung, Transport, Lagerung sowie Reinigung und Instandhaltung weg. So lassen sich mithilfe des spezialisierten Dienstleisters, der sich um die systematische Planung, Steuerung und Überwachung der Behälterkreisläufe kümmert und für einen reibungslosen Materialfluss sorgt, die Logistikkosten pro Einheit reduzieren. Derzeit verwaltet das Unternehmen mehr als 300 Millionen Ladungsträger und steuert rund drei Millionen Bewegungen am Tag aus 500 Servicecentern in mehr als 50 Ländern.   bw

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