Perception Park

Stemmer beteiligt sich an Softwarespezialisten

Mit Perception Park, dem österreichischen Anbieter der Datenverarbeitungsplattform Perception System & Studio, beteiligt sich Stemmer erstmalig an einem Softwarespezialisten und erweitert das Produktportfolio.

Lars Böhrnsen, Finanzvorstand von Stemmer. © Stemmer

Stemmer setzt seine Expansionsstrategie fort. Der Spezialist für industrielle Bildverarbeitung hat eine strategische Beteiligung an Perception Park mit Sitz im österreichischen Graz erworben. Die Gesellschaft wird rückwirkend zum 1. Oktober 2018 konsolidiert. Mittels dieser Beteiligung erweitert Stemmer sein Produktportfolio um eine Zukunftstechnologie mit hohem Wachstumspotenzial im Markt.

Perception Park ist ebenfalls im Bereich der industriellen Bildverarbeitung tätig. Dabei liegt die Expertise des Unternehmens auf der Softwaretechnologie Chemical Color Imaging (CCI). Mittels der von Perception Park entwickelten intuitiv konfigurierbaren Datenverarbeitungsplattform Perception System & Studio werden komplexe Hyperspektraldaten auf molekularer Ebene für die industrielle Bildverarbeitung nutzbar gemacht. Dabei erstrecken sich die Anwendungsbereiche der Schlüsseltechnologie über die lebensmittelverarbeitende Industrie, den Bergbau, die Gesundheitsbranche sowie den Recycling-Sektor.

Hyperspektral-Systeme bieten im Vergleich zu herkömmlichen Bildverarbeitungssystemen pro Objektpixel ein gesamtes Spektrum anstatt eines Monochrom- oder Farbwertes an. Auf diese Weise können hochpräzise Farbkoordinaten, chemische Materialeigenschaften oder Schichtdickeninformationen aus den gewonnenen Daten abgeleitet werden. Somit wird Chemie sichtbar.

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„Mit Perception Park verbindet uns bereits seit zwei Jahren eine vertrauensvolle und in jeder Hinsicht bereichernde Zusammenarbeit. Wir sind der Überzeugung, unser Produktportfolio um eine wichtige Technologie zu ergänzen, künftig Synergien heben zu können, und vor allem, dass unsere Kunden profitieren werden“, sagt Lars Böhrnsen, Finanzvorstand von Stemmer. Der Kaufpreis belaufe sich auf einen niedrigen einstelligen Millionenbetrag. as

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