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Sensoren

Detektive für besonders flache Objekte

Die Reflex Array-Sensoren Ray10 und Ray26 von Sick können nur wenige Millimeter hohe Vorderkanten detektieren und dadurch flache und lagetolerante Objekte sicher erfassen.

© Sick

Ray10 und Ray26 heißen die neuen Produktfamilien der Reflex-Array-Sensoren von Sick, die das Unternehmen auf der Logimat präsentiert hat. Die Sensoren arbeiten mit einem 2D-Lichtband, das es ermöglicht, flache und lagetolerante Objekte auf stationären Fördersystemen sicher zu erfassen. Dadurch sparen sie bis zu 50 Prozent des Installations- und Kostenaufwands, wie er bei Lichtgitter-Lösungen oder Mehrfach-Lichtschranken entsteht.

Die kompakte Ray10 und die performanceorientierte Ray26 sind auf unterschiedliche Einbau- und Detektionsbedingungen spezifiziert und können Objekte mit Kantenhöhen zwischen zwei Millimeter und zehn Millimeter aus unterschiedlichen Arbeitsabständen erkennen. Dadurch bieten sie eine hohe Montageflexibilität für unterschiedliche Detektions- und Einbausituationen. In KEP-Hubs und Distributionszentren bewähren die Sensoren als zuverlässige, integrationsfreundliche und wirtschaftliche Lösungen zur Erfassung von Polybags und Versandtaschen – wie sie von Versendern zur Frachtkostenminimierung immer öfter verwendet werden – sowie von Zeitschriften und anderen, flachen Poststücken und Objekten, so der Hersteller.

Das 2D-Funktionsprinzip der Ray10 und Ray26 eignet sich in der Intralogistik zudem zur Bestimmung der Höhe von Paletten, zur Detektion von Objekten mit perforierten Oberflächenstrukturen sowie zum Erkennen störender Objekte vor Wäge- oder Etikettiersystemen.

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Platzsparende Lichtband-Lichtschranke
Der Reflex Array-Sensor Ray10 ist für den Einsatz im engen Maschinenumfeld mit nur begrenztem Montageraum konzipiert und ermöglicht dadurch platzsparende Sensorlösungen. Die Installation wird durch die PinPoint-LED mit ihrem scharf konturierten Lichtfleck sowie die integrierte Ausrichthilfe erleichtert.

Bei einer Erfassungshöhe von 25 Millimeter schafft die Ray10 Mindestobjekthöhen ab fünf Millimeter – und das mit einer Ansprechzeit von 0,5 Millisekunden. Dadurch liefere der Sensor auch bei hohen Fördergeschwindigkeiten zuverlässige Detektionsergebnisse und gewährleiste einen hohen Anlagendurchsatz beispielsweise auf KEP-Förderstrecken, sagt Sick.

Flache Objektvorderkanten oder große Detektionshöhe
Die Ray26 arbeitet mit einer Detektionshöhe von 55 Millimeter und kann – je nach Sensorvariante –Mindest-Kantenhöhen zwischen zwei Millimeter und zehn Millimeter erkennen. Die Smart-Sensor-Ausführung besitzt eine IO-Link-Kommunikationsschnittstelle, über die ein Automatisierungssystem die jeweils passende Einstellung direkt in das Gerät laden kann. Dadurch kann eine Maschine sehr schnell und flexibel an die zu detektierenden Objekte angepasst werden – was die Verfügbarkeit und Produktivität von Prozessen und Anlagen optimiert.

Zusätzlich blendet die Funktion Belt Blanking Störsignale, wie sie die Oberfläche von Gurtförderern hervorrufen können, aus und soll so Detektions- und Signalsicherheit gewährleisten – auch bei hohen Objektgeschwindigkeiten. Die Sensorintegration wird auch beim Ray26 durch die helle PinPoint-Led und die optisch unterstützte Ausrichtung erleichtert.

Einsatzpotenzial über die Logistik hinaus
Die Reflex Array-Sensoren vermeiden die oft platzkritische und justageaufwändige Installation übereinander positionierter Lichtschranken oder den erhöhten Aufwand für eine Lichtgitter-Lösung. Neben den Einsatzmöglichkeiten in der Logistik existieren daher auch in anderen Branchen Einsatzbeispiele, in denen Objekte anhand ihrer Vorderkante erfasst werden müssen. Diese finden sich unter anderem in der Verpackungstechnik bei der Verarbeitung von Kartonzuschnitten, in der Stahlindustrie bei der Erfassung von Profilmaterial, in der Automobilindustrie bei der Detektion von Kühlerkondensatoren auf Fördersystemen, bei der Leiterplatten-Überstandskontrolle in der Elektronikfertigung oder in der Holzindustrie bei der automatischen Erkennung von Brettern, Platten und Paneelen.

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