Sensoren

Sicher in den Feuerwehreinsatz

Sensorlösungen für Hebezeuge. Schock- und vibrationsresistente Winkel- und Neigungssensoren sowie Seilzugaufnehmer und Druckmessumformer sind essenziell für die Sicherheit mobiler Hebezeuge. Gefran nutzt dazu moderne Technologien wie Mems oder die berührungslose Hall-Effekt-Technik.

Das Gefran-Produktprogramm für die Mobilhydraulik umfasst Weg-, Drehungs-, Neigungs-, Druck- und Kraftsensoren für Hebezeuge sowie landwirtschaftliche und Baumaschinen. (Bild: Gefran)

Wenn die Feuerleiter nicht mehr ausreicht, um an den Brandherd zu gelangen, werden Feuerwehrleute und Löschmittel über mobile Hubarbeitsplattformen in große Höhen gehoben. Ein Ausleger bringt die Plattform präzise in Position. Eine Reihe von Sensoren überwacht dabei die Bewegungen von Plattform, Plattformbasis und Ausleger. Spezielle Sensoren prüfen zum Beispiel permanent Neigung und Gewicht der Personenplattform sowie Winkel und Länge des Auslegers. In einem konkreten Fall durfte die Neigung des Kranführerkorbs nicht mehr als plus/minus sieben Grad betragen, die Fahrzeugbasis sollte sich um nicht mehr als plus/minus drei Grad neigen. Der Anwender installierte daher sowohl am Ausleger direkt unterhalb der Personenplattform als auch an der Fahrzeugbasis je eine Sonderausführung des GIB-Neigungssensors von Gefran. Der kontaktlos arbeitende Sensor nutzt die Mems-Technik (mikroelektromechanische Systeme) und hat analoge sowie digitale (Canopen-) Ausgänge.

Zusätzlich kontrolliert ein Winkelsensor die Position der Drehstation, über die der Ausleger um 360 Grad gedreht werden kann. Der Bediener weiß dadurch jederzeit, auf welcher Position sich die Drehstation befindet. Er erkennt damit ein Überdrehen und kann Schäden wie ein Abreißen von Schläuchen oder Kabeln rechtzeitig verhindern. Ein solcher Winkelsensor ist beispielsweise der GR von Gefran, der in Schritten von plus/minus 15 Grad programmiert werden kann. Da der Sensor auf dem berührungslosen Hall-Effekt basiert, unterliegt er keinem Verschleiß und hat eine unbegrenzte mechanische Lebensdauer.

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Sensoren am Ausleger
Um zu messen, wie weit der Ausleger ausgefahren ist, kommen Seilzugsensoren, etwa der potentiometrische Seilzugaufnehmer vom Typ GSF, zum Einsatz. Er ist je nach zu messender Länge für Messbereich zwischen 1.800 und 8.300 Millimeter erhältlich. Seilzugaufnehmer finden ebenfalls an den Stabilisatoren der Plattformbasis Verwendung. Hier messen sie an jeder Stütze, in welchem Abstand vom Fahrzeug diese bereits ausgefahren ist. Besonders für Personenplattformen, die oft nahe an Häusern zum Einsatz kommen, ist dies wichtig. Zusätzliche Informationen an den Stützen liefern Drucksensoren zur Überwachung des Hydraulikdrucks. Dies dient zum einen der Erfassung der ausgefahrenen Länge der Stütze und zum anderen der Lasterfassung beziehungsweise dem Lastausgleich.

Auch bei den Hydraulikzylindern, die den Ausleger in die Höhe bewegen, ist eine Überwachung des hydraulischen Drucks erforderlich, denn die Last am Ausleger beeinflusst den Druck im Hydraulikkreislauf. Je schwerer die anliegende Last ist, desto höher steigt der Druck, um sie heben zu können. Um einen Überdruck zu vermeiden, ist eine permanente Drucküberwachung erforderlich. Zu diesem Zweck werden an der Hydraulikpumpe, die den Druck des Hydrauliksystems lastabhängig regelt, Druckmessumformer wie der KH eingesetzt. Der KH ist robust gegen starke Stöße und Vibrationen. Ausgestattet mit einem Druckdämpfer können ihm auch hohe Druckspitzen, wie sie beim Öffnen und Schließen eines Ventils auftreten, nichts anhaben.  as

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