X-Arm Roboterhand

Folgsamer Hybrid

Der X-Arm sei der Inbegriff eines Cobots, meint WHN Technologies. Das modulare Mehrachsmodul fungiert wie ein Roboter als Frontend an einem handgeführten Manipulator. Der X-Arm ist individuell konfigurierbar und in allen drei Dimensionen frei einstell- und drehbar.

X-Arm Roboterhand

Durch dieses System einzelner Achsmodule lassen sich Werkzeuge oder Bauteile in jede beliebige Lage im Raum bringen. Auf engstem Bauraum lassen sich die Achsen in beliebiger Reihenfolge und Auslenkung verstellen und verharren in der gewählten Stellung sicher in Selbsthaltung. In Verbindung mit der X-Control-Steuerung lassen sich unendlich viele Bewegungen und Abläufe im Teachmodus programmieren und beliebig ändern, betont der Anbieter. Hieraus resultiere ein Höchstmaß an Flexibilität für die Montageprozesse und somit Planungssicherheit für wechselnde Anforderungen. Anlagen mit der modularen Mehrachsverstellung ließen sich über Jahre hinaus ohne mechanische Anpassungen oder Austausche betreiben.

Die teilautomatischen Funktionen und die präzisen Positionierungen wirken außerdem entlastend auf den Werker; auch ältere Mitarbeiter könnten das System bedienen. BMW in Dingolfing habe sich bereits für den konsequenten Einsatz des X-Arms bei handgeführten Schraubanlagen entschieden. Auch in der chemischen Industrie setze man auf den X-Arm: Bei Heidenhain Messtechnik wird mit dieser Technik produziert und geprüft. Das geringe Eigengewicht durch den Einsatz von Alu-Gehäusen und Antriebe mit 24 Volt DC ermöglicht die einfache Integration in primär pneumatisch gesteuerte Manipulatoren. pb

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