Flexible Verkettung mit intelligent kombinierter Robotik

Offen für Veränderungen

Mit einer Kombination verschiedener Roboterlösungen verkettet Indat die komplette Nachbearbeitungslinie einer Pkw-Getriebe-und Kupplungsgehäusefertigung.

Flexible Verkettung einer Nachbearbeitungslinie in der Pkw-Getriebegehäusefertigung mit Standard- und Portalrobotern. (Foto: Indat)

Diese Produktions-Verkettung umfasst die Stationen Hochdruckreinigung, Einlagern und Temperieren, Aufbringen einer Laserbeschriftung, Imprägnieranlage, Dichtheitsprüfung und Verpackung. Das Konzept kommt weitgehend ohne klassische Fördertechnik sowie ohne Sonderkomponenten aus und lässt sich flexibel an die zu bearbeitenden Produkte, Prozessfolgen oder Losgrößen anpassen. Zum Einsatz kommen fünf Standard-Industrieroboter, ein Zwölf-Meter-Linearportal aus dem Indat-eigenen Modulbaukasten sowie ein 26 Meter langes Portalsystem mit Knickarmroboter. Während die beiden Portale den größten Teil der Logistik in den Hallenbereichen übernehmen, sind die fünf Roboter für das Be- und Entladen der Einzelstationen zuständig.

Verkettungssystem ohne Sonderkomponenten

Da kaum Sonderkomponenten für die komplette Verkettung eingesetzt werden, lässt sich die Fertigungslinie flexibel an sich ändernde Produktionsanforderungen anpassen oder erweitern. So sind zum Beispiel die Stückzahlen stark vom Abrufverhalten der Automobilhersteller abhängig. Schwankungen in der Gussqualität der Werkstücke erfordern gegebenenfalls eine anderen Ablauf der Bearbeitung.

Anzeige

Insbesondere durch den Einsatz des am Portal hängenden Knickarmroboters lässt sich eine effiziente und flexible Verkettung der verschiedenen Maschinen erreichen. Die Lösung kombiniert die Vorteile eines Linearportals mit den Möglichkeiten eines klassischen Mehrachs-Roboters; damit kann die Gesamtanlage einfacher an unterschiedlichste Aufgaben angepasst werden, und weitere und andere Stationen lassen sich ohne großen Aufwand ergänzen. Die Zellen mit den Standardrobotern sind ebenfalls mit einem Flächenvorhalt für spätere Nachrüstungen ausgelegt.

Das komplette Verkettungsprojekt realisiert der Anbieter als schlüsselfertige Lösung einschließlich Planung und Simulation, mechanische Konstruktion, SPS- und Roboterprogrammierung. Auch die Teileverfolgung innerhalb der Fertigungslinie, die Anbindung an das BDE-System sowie die CE-Zertifizierung der verketteten Gesamtanlage übernimmt Indat.   pb

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Meinung

Der Kampf um die Fachkräfte

Das Angebot an Mitarbeitern bleibt eng im Robotermarkt. Die stählernen Arbeitstiere boomen weltweit. Da reißen sich Roboterhersteller, Integratoren und Anwender um die rar gesäten, qualifizierten Jobsuchenden.

mehr...

Sicherheitszuhaltungen

Sicher verschlossen

Schmersal bietet eine neue Generation von Sicherheitszuhaltungen und -sensoren auf RFID-Basis an, die auch nichtsichere Informationen wie Statusdaten oder Fehlermeldungen weitergeben können. So können RFID-Sicherheitssensoren, die die Stellung von...

mehr...
Anzeige

Greifer

Ohne Ecken – aber mit Kanten

GMP Basisgreifer von Gimatic für medizintechnische Anwendungen. Die Medizintechnik wird in den nächsten Jahren aufgrund der wachsenden Weltbevölkerung und zunehmenden Globalisierung mehr und mehr automatisiert werden.

mehr...

Meinung

Roboter der Zukunft,

liebe Leserinnen und Leser, haben neue Sicherheitseinrichtungen in Hard- und Software, mehr Tragkraft, größere Reichweiten und entwickeln sich zu „Cobots“ – also mit dem Werker kollaborierende Maschinen.

mehr...
Anzeige

Highlight der Woche

Trays oder KLTs direkt vom Bodenroller palettieren

Das Palettiersystem der SAST-Serie von Hirata ist besonders kompakt und benötigt nur eine geringe Standfläche. Es palettiert und depalettiert Trays oder KLTs direkt von handelsüblichen Bodenrollern.

Zum Highlight der Woche...
Anzeige

Highlight der Woche

Läger optimal planen
Die Planung staplerbedienter Palettenläger stellt eine große Herausforderung dar, gilt es doch, den Zielkonflikt aus Lagergröße bzw. Stellplatzanzahl, Umschlagleistung und Investitionsaufwand bestmöglich aufzulösen. Das Kompetenzzentrum Fabrikplanung der Hinterschwepfinger Gruppe unterstützt mittelständische Unternehmen bei der idealen Auslegung von staplerbedienten Lägern und Logistikzentren.

Zum Highlight der Woche...