Sieben-Achs-Roboter

Sieben statt sechs

Dürr hat die Robotergeneration Ecopaint Robot mit Funktionen für den automatisierten Lackierprozess ausgestattet. Das Modell Eco RP E043i mit Sieben-Achs-Kinematik vergrößert den Arbeitsbereich durch seinen höheren Freiheitsgrad; eine lineare Verfahrschiene ist entbehrlich.

Sieben-Achs-Roboter Eco RP E043i

Üblicherweise sind Lackierroboter mit sechs Achsen ausgestattet; eine Verfahrschiene in der Kabinenwand sorgt dafür, dass sich der Roboter in der Kabine parallel zur Karosserie bewegen und alle Bereiche der Karosserie erreichen kann. Bei dieser neuen Robotergeneration hat Dürr das gewohnte Konzept weiterentwickelt und eine siebte, rotatorische Achse zugefügt. Dies bringt mehr Flexibilität und Beweglichkeit. In den meisten Anwendungsfällen im Stop-and-Go-Betrieb sowie in vielen Fällen im Line-Tracking-Betrieb kann auf die heute übliche, aufwendige Verfahrachse verzichtet werden. Das ergibt Vorteile bei Investitionskosten und Platzverbrauch, speziell bei Umrüstungen bestehender Lackieranlagen.

Der Eco RP E043i wird durch die neu entwickelte Eco RCMP2 gesteuert. Kleinere Schaltschränke mit modularen Steuerungs- und Antriebskomponenten, neue Motoren mit hoher Leistungsreserve und digitaler Encoder-Schnittstelle sowie eine integrierte Sicherheitssteuerung mit sicherer Arbeitsraum- und Geschwindigkeitsüberwachung stehen auf Basis des Smart-Factory-Konzepts von Dürr. Die Steuerungsplattform verbindet Sensoren und Aktoren des Lackierroboters und der übergeordneten Wartungs- oder Steuerungssysteme. Ein integriertes Interface macht den Roboter „cloud ready“ und stellt alle relevanten Daten für aktuelle und zukünftige Anforderungen im Industrie-4.0-Umfeld zur Verfügung. pb

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