Servo-Rotationsachsen

Es wird rotiert

Wittmann-Kompaktroboter sind für Spritzgießmaschinen mit Schließkräften von 150 bis 400 Tonnen konzipiert. Dieser Bereich wird von den Modellen W821 bis W831 abgedeckt, für die neue Servo-Rotationsachsen zur Verfügung stehen.

Die Wittmann-Kompaktroboter für Spritzgießmaschinen mit Schließkräften von 150 bis 400 Tonnen können mit neuen Servo-Rotationsachsen ausgestattet werden. (Bild: Wittmann)

Insbesondere bei der Erzeugung technischer Kunststoffteile, bei der längere Werkzeug-Kühlzeiten auftreten, können Spritzgieß-Automatisierungssysteme die zusätzliche Zykluszeit nach der Teileentnahme für nachgeschaltete Automatisierungsaufgaben nutzen. Um den Anwendern für die hier möglicherweise anfallenden zusätzlichen Aufgaben mehr Flexibilität zu bieten, hat Wittmann die Servo-Rotationsachsen überarbeitet. In der Standardkonfiguration bestehen die Modelle W821 und W831 aus drei linearen Servoachsen und einer pneumatischen Schwenkachse, wobei die Vertikalachse einen Hub von 1.400 Millimeter hat. Diese Konfiguration ermöglicht ein Traggewicht von zwölf Kilogramm.

Sollte nun zusätzlich eine C-Servo-Schwenkachse nötig sein – etwa zur Orientierung des Entnahmegreifers in einem beliebigen Schwenkwinkel hin zum Teil –, bleibt die maximale Tragkraft unverändert. Erst durch Hinzufügen einer B-Servo-Rotationsachse, welche den Greifer um die Vertikalachse rotieren lässt, verringert sich die Tragkraft geringfügig auf zehn Kilogramm. Durch verschiedene Achsen-Kombinationen, entweder B-C-Servo oder B-Servo/C-pneumatisch, kann bei abgeschwenktem Entnahmegreifer auch eine beliebige horizontale Orientierung der Teile erreicht werden, gegebenenfalls kombiniert mit zusätzlichen Palettiervorgängen. Eine weitere zusätzliche Funktionalität entsteht beim Einsatz einer B-Servo-Achse durch die Möglichkeit, die Entnahmeseite für die Spritzgießteile festzulegen, die nun sowohl aus der beweglichen als auch aus der fixen Werkzeughälfte entnommen werden können. as

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