Selbstfahrender Stretchroboter

Ziemlich elegant

Beinahe wie eine Primaballerina umtanzt der Stretch-Roboter die Palette, dehnt und streckt die Folie, kappt sie und widmet sich schon der nächsten Palette. Das mobile Gerät reagiert feinfühlig auf die einzuwickelnden Paletten: Die Anzahl der Kopf- und Fußwicklungen sowie die Hub- und Fahrgeschwindigkeit lassen sich frei anpassen. Per Fotozelle erkennt der Roboter auch unterschiedliche Palettenhöhen. Dabei ist es ihm egal, ob er es mit übergroßen, sperrigen oder sogar instabilen Paletten zu tun hat. Blitzschnell dreht er seine Pirouetten, und manchmal dauert eine Wicklung weniger als eine Minute. Kemapack stellt diese neue Generation selbstfahrender Stretchroboter vor und löst damit die bisherigen Modelle der FR-Serie ab. Entscheidender Vorteil der neuen Serie ist die verbesserte Energieeffizienz. Die Akku-Technik mit verlängerter Lebensdauer macht es möglich, bis zu 200 Paletten mit einer Ladung zu verpacken. Die Bedieneinheiten sind neu gestaltet. Bis zu acht verschiedene voreingestellte Wickelprogramme können hierüber ausgewählt werden, die durch individuelle Programme ergänzt werden können. Die Modelle FR-330 und FR-350 sind vor allem für Anwender mit einem täglich zu stretchenden Palettenvolumen von bis zu 30 Einheiten interessant. FR-390 sowie FR-400 eignen sich für hohe Volumina und erreichen einen maximalen Einspareffekt bei den Stretchfolien. Besonders das Modell FR-400 strecht rekordverdächtig: Aus nur einem Meter Folie werden fünf Meter. Das drückt die Kosten. pb

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