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Artikel und Hintergründe zum Thema

Roboterüberwachung Safety Controller

Roboterüberwachung: Gute Kooperation

Mensch und Roboter arbeiten zunehmen häufiger und enger zusammen. Bediener legen Teile in ein Werkzeug ein, das der Roboter bearbeitet. Er führt ausladende Komponenten – etwa Kfz-Instrumententafeln – an einer Handhabungseinheit zu ihrem Bestimmungsort. Er lässt sich schwere Bauteile vom Roboter anreichen. Oder er bearbeitet oder inspiziert Werkstücke, die der Roboter in der ergonomisch günstigsten Position fixiert. In all diesen Fällen, die in den kommenden Jahren zunehmend zum Alltag in der Industrie gehören werden, sind besondere sicherheitstechnische Fragestellungen zu lösen. Der bisher übliche Schutzzaun entfällt, und mit ihm die bekannte Trennung der Arbeitsbereiche von Mensch und Roboter. Maschinensicherheits-Lösungen „von der Stange“ greifen hier nicht – aber es gibt Konzepte, die ein direktes Zusammenarbeiten von Mensch und Roboter ohne Beeinträchtigung der Sicherheit ermöglichen, zum Beispiel von Schmersal. Basis der maßgeschneiderten Lösungen, die das Unternehmen für führende Roboterhersteller entwickelt hat, ist der „Safety Controller“. Diese programmierbare sicherheitsgerichtete Roboterüberwachung lässt sich an unterschiedlichste Anforderungen anpassen. Es lassen sich virtuelle Schutzzäune definieren – der Roboter überwacht dann selbsttätig seine Bewegungen im Raum und stoppt, so bald er den in der Steuerung festgelegten Sicherheitsbereich erreicht oder verlässt. Hiermit lassen sich normenkonforme Sicherheitskonzepte realisieren, bei denen Schutzzäune oder sonstige trennende Schutzeinrichtungen verzichtbar sind. pb

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