Serviceroboter Checkmate

Wege zur Produktion von morgen

Die besten Forschungsergebnisse nutzen wenig, wenn sie ausschließlich in der Fachliteratur gewürdigt werden. Gefragt und gefordert ist die wirtschaftliche Verwertung – Technologietransfer lautet also das Zauberwort. Beispielhaft für den Brückenschlag zwischen Forschung und Industrie ist die Entwicklung von Checkmate, einem hochperformanten Robotersystem für die Optimierung von Handhabung und Inspektion in der Klein- und Mittelserienfertigung. Mit dessen Einsatz erzielt das Projektkonsortium aus wissenschaftlichen Einrichtungen wie der Fachhochschule Münster und dem Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE) sowie den Unternehmen Freudenberg Anlagen und Werkzeugtechnik, SAC Sirius Advanced Cybernetics, Inos Automationssoftware und Steinbichler Optotechnik eine deutliche Kostensenkung durch Materialeinsparungen. Präsentiert wird die intelligente Lösung, ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Forschungszentrum Karlsruhe als Projektträger gefördertes Verbundprojekt, von der FH Münster auf dem diesjährigen Forum tech transfer – Gateway2Innovation während der Hannover Messe in Halle 2, Stand D12. Diese Veranstaltung bietet dem Fachpublikum qualifizierte Informationen zu allen wichtigen Fragestellungen rund um die erfolgreiche Technologieentwicklung von der gesicherten Finanzierung über Kooperationsmöglichkeiten bis zur Normierung von Produkten und Verfahren.

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Die Qualitätssicherung in der Klein- und Mittelserienfertigung beschränkt sich bisher in der Regel auf die Identifikation defekter Teile am Ende der Wertschöpfungskette. Daraus resultieren unnötige Materialverschwendung und schlupfbedingte Mehrkosten. Daher legten die Projektverantwortlichen aus Wissenschaft und Industrie für stabilere Fertigungsprozesse ein besonderes Augenmerk darauf, Defekte verursachende Bedingungen frühzeitig zu erkennen und zu korrigieren. Die Lösung lautet Checkmate. Der mobile Serviceroboter mit integrierter automatischer Sichtkontrolle ist geeignet, Fertigungsprozesse zu überwachen, Serienfehler als Trend zu erkennen und eine Weiterverarbeitung an defekten Teilen zu vermeiden. PR/pb

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