Robotersystem RTi330

Ein Vierteljahrhundert

Der international tätige Roboterhersteller igm Robotersysteme mit Konzernzentrale in Wiener Neudorf, Österreich, blickt auf eine 40jährige Geschichte als führendes Unternehmen auf dem Gebiet der Schweißautomatisierung zurück. Das Stammhaus wurde in Wien im Jahr 1967 als Handelshaus für den Vertrieb schweißtechnischer Produkte gegründet. Der entscheidende Schritt in der Firmengeschichte geschah 1979 mit dem Beschluss, in die Robotertechnologie einzusteigen. Binnen zwei Jahren Entwicklung kam der erste igm-Schweißroboter auf den Markt, der Limat 2000, ein Zweiarmroboter mit einer völlig neuen Teach-in Programmierung.

Um die wachsende Kundenzahl im deutschen Raum besser bedienen zu können, entstand im Jahr 1983 die erste Tochterfirma in Stuttgart. Zu den Aufgaben der Vertriebs- und Servicetochter igm-Robotersysteme gehört die Durchführung von Zugänglichkeits- und Schweißversuchen im Vorführzentrum am Standort Kornwestheim. Die komplette Planung, Projektierung und schlüsselfertige Installation beim Kunden sowie die technische Unterstützung bei der Programmierung und Serviceaufgaben bewältigt das 30-köpfige Team vor Ort. Die zum Teil dezentrale Organisation macht es möglich, den Service und die Kundenbetreuung über das Bundesgebiet hinaus auch in den Niederlanden, der Schweiz und im Elsass sicherzustellen. Im Verlauf der vergangenen Jahre entstanden Servicestützpunkte im Raum Dortmund, Hamburg und Berlin. Auch Polen ist inzwischen in das Vertriebs- und Servicenetz eingebettet. Das Unternehmen versteht sich als Anbieter von Systemlösungen; es plant komplette Robotersysteme bestehend aus Roboter, Linearachsen, Werkstückmanipulatoren, Haltevorrichtungen und Sensorsystemen und stellt sie auch her – sowohl kleine Kompaktanlagen als auch Großsysteme mit mehreren Roboterzellen und flexiblen Fertigungslinien nach Maß. Ein aktuelles Produkt ist die Baureihe RTi 330 – ein Gelenkarmroboter mit sechs frei programmierbaren Achsen. Das Gehäuse ist in steifer Aluminium-Gusskonstruktion ausgeführt. Spezielle Merkmale sind die winkelförmig ausladende Hauptdrehachse, die den Arbeitsbereich entscheidend vergrößert, sowie die Durchführung aller Medien (Draht, Gas, Kühlwasser, Brennerabschaltsicherung) durch die Hohlwelle der Handgelenk-Drehachse. Dadurch ist ein Drehwinkelbereich von mehr als einer Umdrehung ohne Umwicklung der Roboterhand mit dem Schlauchpaket möglich. pb

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