Industrieroboter

In die Zange genommen

Baugruppen werden durch viele Schweißpunkte beim Widerstandspunktschweißen zu einem festen Gebilde. Die dazu notwendigen Schweißzangen sind hochbelastete Werkzeuge. Sie können pneumatisch oder elektromotorisch angetrieben werden. Im Foto wird eine Zange gezeigt, bei der ein leistungsstarker Synchron-Servomotor das präzise Öffnen und Schließen der Zange ausführt, während ein kleinerer Drehstrom-Asynchron-Motor für den Zangenausgleich sorgt, damit die Elektroden optimal am Schweißpunkt anliegen. Wo bisher der Arbeitszylinder untergebracht war, sitzen jetzt die Elektromotoren. Diese Lösung führt zu einer besseren Qualität des Schweißpunktes, weil die Reproduzierbarkeit nun eine kraftkonstante Regelung zulässt. Eine aufwändige Steuerungstechnik kürt die bis zu 170 Kilogramm schweren Zangen zum „smarten“ Werkzeug. Damit sind auch Dinge machbar, die bisher für sehr problematisch angesehen wurden, wie etwa das Punktschweißen von Aluminium. Die elektromotorische Steuerung, bei der die Verfahrwege frei programmierbar sind, erlaubt eine Bewegung der Zange punktgenau an das zu schweißende Werkstück. Die Zange wird nur so weit geöffnet wie nötig, was beim Antrieb mit einem Pneumatikzylinder nicht variierbar ist. Außerdem arbeitet die Servo-Schweißzange prellschlagfrei, was ihre Lebensdauer deutlich verlängert. Weitere Details und die Aufgaben der integrierten Mess- und Regeltechnik erfahren Sie vom Hersteller.he

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