Roboter für Säcke-Handling

Unberechenbare Säcke

In der Lebensmittel-, chemischen und pharmazeutischen Industrie sind Rohstoffe zur Herstellung der endgültigen Produkte oft als Pulver oder Granulat in Säcken verpackt. Aber Säcke mit Schüttgütern sind unberechenbar: Bedingt durch Transport und Lagerzeiten können tiefe Mulden, Falten, Risse oder andere Beschädigungen in den Gebinden entstehen. Für das zuverlässige Säcke-Handling ist daher ein Werkzeug wichtig, das diese Unregelmäßigkeiten ausgleicht. Kawasaki stellt für diese Anwendung einen Roboterkopf vor, der mittels spezieller Vakuumtechnik sorgsam und sicher die Säcke aufnimmt. Dabei absorbiert ein Ansauggebläse den Staub an defekten Säcken. Das schont die Gesundheit der Mitarbeiter und sorgt für die Sauberhaltung der Produktionsumgebung. Die Anlage bewältigt bis zu 500 Säcke pro Stunde, was einer Kapazität von rund 15 Tonnen in der Stunde oder etwa 360 Tonnen pro Tag entspricht. Die Anlage kann mit und ohne Lagenscanner arbeiten. Je nach Bedarf und Anwendung bietet das Konzept von Kawasaki weitere Optionen: unter anderem die automatische Palettenzufuhr sowie die selektive Auswahl unterschiedlicher Säcke, die vom Roboter genau in der Reihenfolge depalettiert werden, die zur Herstellung von zum Beispiel speziellen Rezepturen notwendig ist. pb

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