Robotertechnik

Erfolg durch Innovation

Roboter-Symposium beleuchter Marktchancen und Wege
Das Manz Roboter-Symposium ist eine Fachveranstaltung mit Tradition, denn im Frühjahr dieses Jahres fand es bereits zum vierten Mal statt. Es war erneut ein Treffpunkt von Experten und Entscheidern, auf dem das Neueste aus Automatisierung und Robotertechnik zu erfahren war.

An zwei aufeinander folgenden Tagen lieferten anerkannte Fachleute viele Informationen und beantworteten zahlreiche Fragen. So gesehen stellte diese Veranstaltung eine effiziente Weiterbildungsmaßnahme auf dem Gebiet der Robotertechnik dar. Die Teilnehmer hatten auch Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen mit den geladenen Referenten. Und man konnte das Symposium gut nutzen, um sich im kollegialen Kreis auszutauschen.

In seinem Einleitungsvortag „Wachstum durch Innovation“ zeigte Firmengründer Dieter Manz Beispiele für erfolgreiche, innovative Produkte auf, die in Hochlohnländern entwickelt wurden. Gewiss kennt jeder die Uhrenmarke Swatch. Sie schaffte es, sich gegen sehr starke asiatische Wettbewerber durchsetzen und wichtige Marktanteile zu erobern. Der Erfolg dieser Marke gründet sich auf eine Bauelemente sparende Konstruktion, gepaart mit originellem Design. Als weiteres, aktuelles Beispiel nannte er den Musikplayer iPod. Durch dieses „Nebenprodukt“ gelang es der Computerfirma Apple, einen Massenmarkt zu erobern. (Nach Informationen der Redaktion wurden bis zum ersten Quartal 2005 über 5,3 Millionen Exemplare verkauft.) Die Erfolgsgeschichte dieser neuen Produktgruppe beflügelt auch das Hauptgeschäft dieses Unternehmens und zahlreicher Zubehör-Anbieter sowie den Wettbewerb. Diese beiden Beispiele aus der Konsumgüterindustrie zeigen anschaulich, wie man auch in Hochlohnländern kreierte, innovative Produkte verkaufen kann.

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Thilo Brodtmann, Geschäftsführer des VDMA-Fachverbands Robotik + Automation, beleuchtete in seinem Vortag eine Industriebranche auf Wachstumskurs: Die Hersteller der Robotik- und Automations-Branche im VDMA sind 2004 um fünf Prozent gewachsen und erreichten ein Umsatzvolumen von 6,9 Milliarden Euro. Allein in der Robotik ist der Umsatz um fünf Prozent auf 1,9 Milliarden Euro gestiegen. Neben den Automobilherstellern und ihren Zulieferern – als klassische Anwender von Robotern – zeichnet sich auch bei anderen Applikationen ein zunehmendes Interesse ab. Vor diesem Hintergrund ist für 2005 ein etwas höheres Umsatzwachstum von sechs Prozent – auf zwei Milliarden Euro – zu erwarten.Gunthart Mau

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