Robotik

Bei uns abgeschaut

Komponenten für Serviceroboter müssen leicht sein und dennoch verhältnismäßig große Lasten zügig bewegen können. Der industrietaugliche Leichtbauarm LWA 3 von Schunk vereint diese Aspekte. Seine leichte, hochsteife Konstruktion und seine leistungsstarken Antriebe verhelfen ihm zu Leistungsdichte und Modularität. Samt Steuerung und Stromversorgung ist bei ihm das Verhältnis Eigenmasse/Traglast besser als 2:1, und er kann Massen bis zehn Kilogramm bei voller Dynamik handhaben. Ein Vorteil: Der modulare Arm kann anwendungsspezifisch konfiguriert und damit an unterschiedlichste Aufgaben angepasst werden. Als Pionier der Modularen Robotik will der Lauffener Anbieter mit dem LWA 3 seine Kompetenzführerschaft für Greifsysteme weiter ausbauen. Mittlerweile wird der Leichtbauarm in unterschiedlichsten Applikationen schon erfolgreich eingesetzt: bei Assistenzsystemen für Schwerstbehinderte, in Laboranwendungen, auf Plattformen zur Bombenentschärfung sowie in Servicerobotern im häuslichen Umfeld. Wegen seiner hohen Steifigkeit und Präzision erreicht er eine Wiederholgenauigkeit von plus/minus 0,1 Millimeter und ist sogar für Mess- und Prüfaufgaben gut geeignet. Die sieben Freiheitsgrade des Arms hat der Hersteller beim Menschen abgeschaut; durch sie kann der Arm geschickt agieren. Wird er mit der Dreifingerhand SDH-2 von Schunk kombiniert, kommen weitere sieben Freiheitsgrade hinzu. Taktile Sensoren sorgen dann zusätzlich für einen feinfühligen und zugleich sicheren Griff. So können selbst anspruchsvollste Greifoperationen sicher bewältigt werden. Seine komplette Steuer- und Reglerelektronik ist in den Gelenkantrieb integriert. Position, Geschwindigkeit und Drehmoment sind flexibel regelbar. Dank integrierter Intelligenz, universellen Kommunikationsschnittstellen und einer minimalistischen Kabeltechnik für Datenübertragung und Spannungsversorgung lässt er sich schnell und einfach in bestehende Steuerungskonzepte einbinden. pb

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