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LadungssicherungBrummis mit sicherer Fracht

Schweißroboter für zuverlässige Verschließ- und Aufbautechnik
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Ladungssicherung: Brummis mit sicherer Fracht
Unfallfreier Verkehr ist Voraussetzung für Pünktlichkeit. Fracht, die von der Ladefläche fällt, kostet Geld, verursacht Material- und oft auch Personenschäden. Deshalb sind innovative und qualitativ hochwertige Aufbauten und Verschließsysteme für LKWs wichtig für den sicheren und wirtschaftlichen Transport. Ein Roboter sorgt für konstant hohe Qualitätsfertigung.

Die Entwicklung von Verschließsystemen und Aufbautechnik für Nutzfahrzeugbau begann bei Hesterberg im Jahr 1960. Seither entwickelte sich das Unternehmen in Ennepetal zu einem Vollsortimenter. Zu den Neuerungen gehört zum Beispiel auch der Hestal-Lift-Master 770. Mit ihm lässt sich ein Dach um maximal 500 Millimeter anheben – das benötigen Spediteure zum Beladen von Ladegut, das bis unters Dach reicht. In solchen Fällen zählt jeder Zentimeter, denn die maximale Außenhöhe eines Lkw in Deutschland darf 4.000 Millimeter nicht überschreiten. In anderen Fällen lassen sich mit dem Liftsystem Dachplanen absenken, um den Fahrwiderstand zu reduzieren.

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Die Automatisierung von Fertigungsprozessen gehört zu den wirksamsten Strategien für höhere Produktivität und beständig hohe Qualität auch in Ennepetal. Igm-Roboter sind das Herz der Rungenschweißanlage. Das Besondere ist hier die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine: die Automatisierung eines wichtigen Teilschritts innerhalb weiterer manueller Fertigungsstufen. Igm-Roboter gibt es in allen Automatisierungsstufen für unterschiedliche Einsatzfälle. Mit einer Tragfähigkeit bis 15 Kilogramm sind sie für alle berührungsfreien Schweiß- und Schneidverfahren ausgelegt. Mit der engen Toleranzbreite von nur einem Millimeter haben sie eine hohe Wiederholgenauigkeit. Zum Haupteinsatzgebiet gehören MIG/MAG-Schweißverfahren, die in einem weiten Spektrum genutzt werden – vom Einzeldraht bis zum Tandem-Prozess, von Stahl bis Aluminium, von sandgestrahlten bis geprimerten Blechen. Je nach Material und Blechdicke lassen sich igm-Roboter mit weiteren Verfahren, etwa MIG- und Plasma-Löten oder Plasmaschweißen kombinieren.

In Ennepetal schweißt ein RTi-2000-Roboter im MAG-Verfahren die Hauptfestigkeitsnähte in gleich bleibend hoher Qualität. Durch das präzise Einspannen der Schweißteile findet der Roboter sofort den exakten Anfang auch ohne Suchsysteme – die jedoch sind bei Bedarf in Wiener Neudorf erhältlich. Zum Beispiel ein iLS-Sensor – ein kompakter Lasersensor, der Kanten sucht und Spalten vermisst; mit nur einer Suchfahrt stellt er räumliche Abweichungen der aktuellen Werkstückposition fest. Aufgrund der hohen Suchgeschwindigkeit und der Tatsache, dass sie bei einer Suchfahrt sowohl Höhen- als auch Seitenpositionen detektieren, lassen sich im Vergleich zu herkömmlichen taktilen Suchverfahren Nebenzeiten einsparen. In konsequenter Ausrichtung auf die Werkstattpraxis lassen sich solche Sensoren vom Programmierhandgerät aus bedienen. Korrekturen der programmierten Schweißbahnen werden allenfalls notwendig, wenn sich die Toleranzen der verschiedenen Schweißteile, die von unterschiedlichen Zulieferern geliefert werden, ungünstig addieren. Die einfache, werkstattgerechte und damit auch schnell durchzuführende Programmierung der Schweißprozesse ermöglicht auch schnelle Programmänderungen. Peter Springfeld (pb)

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