Robotertechnik

Funktion in Form

Erfolgsfaktor Industrie-Design
Für Hersteller unterschiedlicher Produkte ist es inzwischen eine alte Weisheit: Die technische Qualität eines Produkts muss durch ein bedienergerechtes, attraktives Design nach außen hin sichtbar gemacht werden. Das ist ein wesentlicher Faktor, um am Markt erfolgreich zu sein.

Industriedesign ist Mittler zwischen der Technik und dem Anwender. Eine längerfristige Zusammenarbeit mit Designern lässt schließlich eine Produktfamilie wachsen, der ein einheitliches Gestaltungskonzept zugrunde liegt. Erst so kann sich ein positives Produkt-Image bilden, das wiederum die Visitenkarte eines Unternehmens ist. Um dieses Ziel zu erreichen, sollten vom Beginn der Konzeptphase an Industriedesigner in ein Entwicklungsteam eingebunden werden. Dieses Vorgehen hilft, Entwicklungskosten und Zeit zu sparen.

Ergonomische Impulse

Industriedesigner können die Produktentwicklung von der Idee bis zur Konstruktion betreuen. So haben das Industrial Designstudio Hans Kehlbeck und Team sowie TE-Design an einem Medizin-Roboter bei dem Gesamtaufbau entscheidende Impulse gegeben sowie die Konstruktionsunterlagen der von Ihnen gestalteten Baueinheiten mittels 3D-CAD als Vorgabe für den Werkzeugbau entwickelt. Ebenso wurden die Proportionen des Roboters mittels 3D-CAD optimiert. Die Ergonomie und Grafik der Bedienelemente, der Folientastaturen und des Touchscreen-Bildschirms sowie das Farbkonzept lagen ebenso im Aufgabenbereich des Designteams. Insbesondere auch die großen, glatten Flächen ermöglichen eine optimale Reinigung – in Krankenhäusern unabdingbar. Der Bereich des Elektronikschranks wurde so optimiert, dass er ebenfalls statisches Element des Gesamtgeräts ist und die Außenwände Sichtflächen sein können. Bei diesem Beispiel eines Service-Roboters wird deutlich, wie wesentlich der Anteil der Designer am Gesamtergebnis eines neuen Produktes ist. Hans Kehlbeck (gm)

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