Handlingroboter M-10iA

Schlanker, schneller, stärker

Handlingroboter mit verbesserten technischen Daten
Der neue Handlingroboter M-10iA von Fanuc hat einen größeren Arbeitsbereich, weniger Eigenmasse und mehr Traglast.
Fanuc stellt seinen neuen Handlingroboter M-10iA vor, der die Reihe M-6iB ablöst. Auffälligste Merkmale des neuen Roboters sind das schlanke Design und die interne Kabelführung. Wie bei allen anderen neuen Fanuc-Robotern ist die Bildverarbeitungsfunktion iRVision bereits integriert.

15 Prozent mehr Produktivität traut Fanuc Robotics seinem neuen Handlingroboter M-10iA zu. Ermittelt wurde dieser Wert anhand eines Pick-and-Place-Zyklus mit 25 Millimeter Hub, 300 Millimeter Verfahrweg und 25 Millimeter Absetzbewegung. Einen derartigen Zyklus bewältigt der Roboter in 0,72 Sekunden. Beschleunigung und Achsgeschwindigkeiten sind höher als beim Vorgängermodell. Als Roboter mit der größten Reichweite seiner Klasse erreichte der M-10iA beachtliche 1.420 Millimeter.

Noch stärker gewachsen ist der Arbeitsbereich vor dem Roboter („Stroke“), weil der M-10iA aufgrund seiner Kinematik näher am Roboterfuß arbeiten kann. Den Arbeitsraum hinter sich erreicht der Roboter dank der „Flip over“-Funktion. Das ist in der Praxis gerade dann gefragt, wenn der Roboter hängend montiert werden soll. Außer stehend oder hängend kann der Handlingsroboter auch an der Wand montiert werden. Beim neuen Modell wurde die Eigenmasse reduziert und trotzdem konnte die Traglast gesteigert werden. Durch das innenliegende Schlauchpaket lässt sich der Arbeitsbereich voll nutzen.
Durch das schlanke Design kann der Roboter auch in schmalen Handlingzellen seine Produktivität voll entfalten. Beim M-10iA erhöhten sich auch die zulässigen Handgelenks- und Massenträgheitsmomente. Konstruktiv hat man bei der Entwicklung des Roboters darauf reagiert, dass Greifer für flexible Handlingaufgaben auch entsprechend massiv bauen. Angesichts der zulässigen Momente bleibt der Betreiber in der Wahl des Greifers sehr flexibel und erzielt mit dem M-10iA eine optimale Performance. Bernhard Foitzik/gm

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