Robotertechnik

Verstopfung ade

Robotergestütztes Kleben im Automobilbau
Klebstoffe sind aus dem Automobilbau seit Jahren nicht mehr wegzudenken, ständige Verbesserungen der chemischen Eigenschaften sollen die Anwendungsgebiete sogar noch erweitern. Verwendet man beim Klebeauftrag beheizbare Verbindungselemente, gehören verstopfte Schläuche und Auftragsdüsen der Vergangenheit an.

Ob Motorraum- oder Innenverkleidungen, Kunststoffteile an Armaturenkonsole oder Stoßfänger, Polsterungen oder Sitzbezüge – an vielen Stellen stellte sich Kleben als beste Verbindungsart heraus. Doch es kommt nicht allein auf die Eigenschaften der Kleber an. Eine schlechte Temperaturführung von den Vorratsbehältern zur Applikationsdüse beeinflusst die Klebeleistung deutlich. So gehören verstopfte Schläuche, Absetzungen am Tankboden oder verstopfte Auftragsdüsen zu den bekannten Bildern beim Umgang mit Klebstoffen. Hierbei macht es keinen Unterschied, ob Hotmelts oder Zweikomponenten-Kleber eingesetzt werden.

Einheizen mit System

Die Firma Hillesheim, Spezialist für flexible elektrische Begleitheizsysteme, bietet für alle am Prozess beteiligten Elemente eine Lösung an. Die Beheizung der Vorratstanks, die Führung der Klebstoffe durch spezielle Heizschläuche zum Applikationsort, sogar die Beheizung der Düse mittels Dickschicht-Heizelement, lässt sich mit ihrem Produktprogramm realisieren.

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Besonders wichtig ist die konsequente Abstimmung der Heizelemente aufeinander sowie die Verbindung zur Steuer- und Regeltechnik. Digitaltechnik ist hier selbstverständlich. Je nach Kundenanforderung kann man die Regelung auch mit der patentierten „High Tech Integral“-Technik realisieren, bei der die Heizleiter selbst direkt als Sensoren verwendet werden.

Die Flexibilität der Heizelemente, insbesondere der Heizschläuche, machen es möglich, diese Lösung zusammen mit Robotern einzusetzen. Jörn Jacobs (gm)

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