Design-Robax-Zelle

Schickes Stück

Automationszellen auch optisch an Prozess und Umgebung angepasst
Eye-Catcher im Automatisierungsprozess: Die Robax-Roboterzelle mit neuem Design.
Mit einem neuen Design der Robax-Automationszellen will Handling Tech Mensch, Arbeit und Maschine miteinander in Einklang bringen. Eine harmonische Formgebung unter dem Aspekt der Ergonomie soll den Roboter-Zellen eine klare Optik verleihen.

Bisher bietet der Hersteller aus Stuttgart seine Robax-Systeme in sechs verschiedenen Größen an, in denen Sechsachs-Industrieroboter Werkstückgewichte von drei bis 120 Kilogramm handeln können. Deren Reichweite und Tragkraft bestimmen die Zellengröße. Allen gemein ist ein modulares Gehäusekonzept, in das sich zusätzliche Peripherieprozesse wie Montage, Entgratung oder Bürsten sowie Kontroll- und Messaufgaben integrieren und optimierte Speicher- oder Transportsysteme adaptieren lassen. Die am häufigsten gewählte Werkstückzuführung ist der Handling-Tech-Palettierer. Umgesetzt in einen Zwei- oder Mehrfachpalettenwechsler lassen sich bis zu 16 Paletten stapelweise automatisch abarbeiten. Inzwischen können in den neu entwickelten Pallet Master auch Bodenroller eingeschoben werden. Mit Drehtischen, Förderbändern oder Fördertöpfen ist der Be- und Entladepunkt des Roboters an unterschiedliche Transport- und Teilespeichersituationen anzubinden. Neben dem modularen Aufbau trägt auch die systemeigene Steuerungseinheit dazu bei, dass sich die Robax-Systeme an jede kunden- und maschinenspezifische Anforderung anpassen.

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Design als Mehrwert

Ein kraftvoll und markant gestalteter Rahmen ist das Hauptmerkmal der neuen Robax-Systeme. Das glatte, durchgängige Design, versehen mit Rundungen und Glasscheiben, soll den Zellen Klarheit geben. Der Gedanke dahinter: Was schön aussieht, fasst der Mensch gern an, und mit schönen Gegenständen geht er behutsamer um als mit Dingen, die weniger ansprechend aussehen. Ein gutes Design lässt automatisch auf eine höherwertige Qualität schließen, die Mitarbeiter werden sorgsamer mit der Maschine umgehen und die Arbeitsplatzqualität steigt.

Der Rahmen soll zur Qualität und Ordnung am Arbeitsplatz beitragen. Er ist ein wichtiges Funktionselement, weil sich die Kabel aus dem Inneren der Roboter-Zelle verstauen lassen. Selbst dicke Kabel lassen sich hier unsichtbar verlegen. Der Roboter kann an den Kabeln nicht hängenbleiben, und sie sind vor Verschmutzung geschützt. Aus den Kanälen im Rahmen lassen sich die Kabel an jeder beliebigen Stelle der Zelle herausführen. Dadurch wird die Gestaltung des Innenraums, also die Roboterinstallation und eventuell ergänzende Prozesse samt Teilezuführung, sehr flexibel möglich. Signalampeln, Maschinen, Geräte oder ganze Bearbeitungszentren lassen sich von jeder Seite aus anbringen. Mit dem neu gestalteten Rahmen sind auch Überkopf-Montagen des Roboters möglich. Seine massive Bauweise ermöglicht die Befestigung der Zelle auf dem Hallenboden, so dass die Verankerung nicht über den Rahmen des Gehäuses hinausragt. Stolperfallen sind demnach ausgeschlossen.

Rahmen ist modular aufgebaut

Die Modularität des Rahmens eröffnet viele Möglichkeiten bis hin zur variablen Größe der jeweiligen Zelle. Je nach Anforderung können einzelne Segmente individuell in der Länge gestaltet werden. Das mobile Bedienpanel hat seinen festen Platz am Rahmen und wird dadurch in das Gesamtbild integriert. Ein besonderes Merkmal des Bedienpanels: Not-Aus- und Hauptschalter sind integriert und somit jederzeit schnell zu betätigen. Die großflächig angelegten Glastüren sollen der Automationszelle im Zusammenspiel mit dem silberfarbenen Rahmen ein schickes Aussehen vermitteln. Sie erweitern zugleich die Flexibilität bei der Gestaltung: Fest verschraubt oder ausgestattet mit Scharnieren kann die Zelle allseitig zugänglich gemacht werden. Das eröffnet viele Möglichkeiten, sie sowohl optisch über farblich angepasste Verblendungen als auch praktisch an Prozessanlagen oder Bearbeitungsmaschinen anzupassen. pb

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