Robotertechnik

No risk – much service

Risikotransfer bei Roboter-Projekten
Die Ostwestfälische Firma de Man beschreitet neue Wege in der Planung und Realisierung von Roboter-Projekten. Um die Kundenzufriedenheit zu steigern, führt sie die technische Lösung in den eigenen Räumlichkeiten vor, bevor das Projekt beim Kunden aufgebaut wird. Dieser Service soll die Entscheidung für eine neue Roboteranlage erleichtern und einen problemlosen Aufbau ermöglichen.

„Wir schaffen höhere Kundenzufriedenheit durch Risikotransfer.“ Die Kernaus­sage von Gerardus de Man, Vertriebsleiter der de Man Industrie-Automation, Borgholzhausen bringt die Auswirkungen eines neuen Wegs in der Projektabwicklung auf den Punkt. „Wir werden zukünftig unseren Kunden das Kernstück ihrer neuen Roboteranlage, das Handling ihrer Produkte, vorführen. Damit weisen wir ihnen im Vorfeld die Funktionalität nach.“

Das System dahinter ist ebenso einfach wie effizient: Zunächst erstellt de Man bei einem angehenden Projekt zusammen mit dem Kunden eine Problemlösung und arbeitet ein Budget-Angebot aus. Sobald der Kunde den kurzfristigen Kauf bestätigt, wird ihm das Handling seiner Produkte in den Firmenräumlichkeiten in Borgholzhausen – zwischen Osnabrück und Bielefeld gelegen – vorgeführt. Erst dann wird das Projekt beim Kunden aufgebaut.

„Der Kauf einer Roboteranlage ist für die Entscheider immer mit einem Risiko verbunden“, weiß Vertriebsleiter de Man, „Sie müssen sich auf ihren Lieferanten verlassen und hoffen, dass die Neuinvestition in akzeptabler Zeit vollständig in die Produktion integriert wird. Durch den vorherigen Aufbau bei uns im Haus entlasten wir die Entscheider von einem Großteil des Risikos, weil wir ihnen die Funktionalität nachweisen, so dass später keine Verzögerung des Projekts zu befürchten ist. Die vorherige Abstimmung von Teilkomponenten aufeinander minimiert später auch die Aufbauzeit. So fällt die Produktionsunterbrechung geringer aus, als wenn die Roboteranlage erst beim Kunden aufgestellt und abgestimmt würde.“

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Natürlich kann dieser Service nur dann gewährt werden, wenn im Vorfeld der spätere Kauf der Anlage vereinbart wurde. Gerardus de Man: „Das Ziel dieses Services ist die engere Zusammenarbeit mit dem Kunden. Wir möchten die Entscheidung für eine neue Roboteranlage erleichtern und gleichzeitig die Kundenzufriedenheit durch den Vorabservice und einen problemlosen Aufbau erhöhen.“

iL-Lösungen aus einer Hand

Der Großteil der mittelständischen Industrie hat seine Produktion heute weitgehend automatisiert. Doch bei genauerem Hinsehen entpuppt sich dieser Prozess als eine Vielzahl automatisierter Teillösungen, die aufeinander abgestimmt sind, aber doch isoliert voneinander ablaufen. Der nächste Schritt in der Automatisierung sollte nun die weiterführende Verknüpfung der Produktion auf zwei Ebenen sein: Zum einen müssen die Fertigungsschritte miteinander verbunden werden, so dass der Produktionsfluss – einschließlich des Verpackungsbereichs – reibungslos ablaufen kann. Die benötigten Komponenten der Intralogistik (iL) sind hier vor allem Paletten-Fördertechnik und -magazine sowie automatische Etikettierung und Palettierung. Darüber hinaus müssen die Fertigungsdaten der einzelnen Produktionsschritte durch einen Fertigungsleitrechner übergreifend zusammengeführt, ausgewertet und der Unternehmenssoftware (SAP, AS400) übermittelt werden.

Häufig gestaltet sich die Umsetzung dieser Anforderungen allerdings schwierig. Denn die Automatisierung betrifft den gesamten Fertigungsprozess und bedarf verschiedenster Teillösungen. Dieser Aufgabe hat sich de Man Industrie-Automation angenommen. Das Unternehmen ist seit über 30 Jahren Partner der mittelständischen Industrie. Mit Wurzeln im Steuerungsbau entwickelte sich die Firma in den letzten Jahren zu einem Komplettanbieter der Intralogistik. Ihr Schwerpunkt liegt dabei auf Logistikanlagen, Lagersystemen aller Art und Roboteranlagen sowie begleitender Projektierung im Produktions- und Verpackungsbereich. Gunthart Mau

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