Anthropomorphes Greifwerkzeug

Die menschliche Hand

diente als Vorbild für ein neues Greifsystem, das vom DLR-Institut für Robotik und Mechatronik entwickelt wurde. Es ist für Serviceroboter gedacht, die künftig in natürlichen Umgebungen für den Menschen da sein werden, beispielsweise als Haushaltshilfe oder in der Krankenpflege. Neben einer menschenähnlichen Kinematik und Dynamik sind für seine Funktion zahlreiche Sensoren notwendig, die in die Hand integriert sein müssen.

Die „DLR-Hand“ besteht aus vier Fingern mit jeweils vier Gelenken. Drei Gelenke werden aktiv geregelt; das vierte unterhalb der Fingerspitze ist wie beim Menschen direkt mit dem vorherigen Gelenk gekoppelt. Eine umfangreiche Sensorik ermöglicht unter anderem eine aktive Nachgiebigkeit, wie sie zum Operieren in unbekannten Umgebungen und im Umgang mit Menschen unverzichtbar ist. Trotz dieser Komplexität ist die Hand so robust und schnell, dass sie selbst einen geworfenen Ball fangen kann.

Die nächste Generation der DLR-Hand ist bereits in der Entwicklung. Sie soll der menschlichen Hand in Größe, Robustheit und Geschicklichkeit in nichts mehr nachstehen. rd

Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Scara-Baureihe

Modulare Vierachser

Stäubli hat die neue Scara-Baureihe TS2 eingeführt. Die Vierachser sind jetzt modular aufgebaut und verfügen erstmals über die JCS-Antriebstechnik, die der Schlüssel für den Performancezugewinn der TS2-Vierachser sei, so Stäubli.

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kollaborative Robotik

Cobots und Premieren

Mit einer ganzen Reihe von Neuvorstellungen startet Universal Robots in die Motek. In Stuttgart präsentiert der Spezialist für kollaborative Robotik eine hauseigene Innovation und gleich mehrere Peripherieprodukte seiner UR+ Partner.

mehr...
Zur Startseite