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Fußball-Roboter holen Robocup-Titel mit Igus

So seh’n Sieger aus, schalalalala

Weltmeister im Roboterfußball: Beim Robocup in Japan gewann in der Teensize-Kategorie der humanoiden Fußballiga das Team Nimbro aus Bonn mit der Igus-Humanoid-Platform den Weltmeistertitel. Auch das von Igus gesponserte Bremer Team B-Human konnte seinen Titel verteidigen.

Triple-Sieg für das Team B-Human aus Bremen in der Standard-Platform-Liga beim Robocup 2017 in Japan, Nagoya. (Bild: B-Human)

Der Robocup ist der wichtigste internationale Wettbewerb rund um das Thema Robotik und dient als Ort zum Testen von Neuentwicklungen und zum Wissensaustausch. In diesem Jahr fand der Robocup in Nagoya in Japan statt, wo vor 20 Jahren die erste Weltmeisterschaft im Roboterfußball ausgetragen wurde. An vier Tagen traten die unterschiedlichen Roboter in 17 Disziplinen gegeneinander an. Von Fußball und Pflege/Service bis hin zu Logistik. In der Liga der humanoiden Fußballroboter in der Kategorie Teensize konnte sich das Team Nimbro aus Bonn unterstützt von Igus den Weltmeistertitel erkämpfen. Und auch in der Standard-Platform-Liga verteidigte das von Igus gesponserte Team B-Human ihren Weltmeistertitel in einem spannenden Duell.

Humanoid Open Platform auf Erfolgskurs

Bereits im letzten Jahr konnte das Team Nimbro den Sieg beim Robocup in der Kategorie Teensize der humanoiden Fußballliga holen. Auch in diesem Jahr traten die Mitarbeiter und Studenten von der Arbeitsgruppe Autonome Intelligente Systeme der Universität Bonn wieder mit der Igus-Humanoid-Open-Platform an. Hierbei handelt es sich um quelloffene 92 Zentimeter große Roboter, die aus dem Material PA12 gedruckt wurden. Die Humanoid Platform wurde gemeinsam von Igus und der Uni Bonn in einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Transferprojekt entwickelt. Igus selbst bietet mit dem Robolink-System preisgünstige modulare Robotik-Bausätze für Industrie und Forschung an.

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Die Igus-Humanoid-Platform erkämpft sich beim Robocup 2017 in der Teensize Kategorie der humanoiden Fußballiga die Weltmeisterschaft. (Bild: AIS Universität Bonn)

„In diesem Jahr wurde die Igus-Humanoid-Platform mehreren Updates unterzogen“, so Prof. Dr. Sven Behnke, Leiter der universitären Arbeitsgruppe. „Wir haben sowohl die Wahrnehmung verbessert als auch den Gang der Roboter stabilisiert. Während in den letzten Jahren nur zwei Spieler pro Team auf dem Platz zugelassen waren, spielten in diesem Jahr erstmals drei Roboter pro Mannschaft, daher galt es für uns auch die Abstimmung der Roboter untereinander zu erweitern.“ Diese Optimierungen zeigten Erfolg. In allen Spielen ließ das Bonner Team kein einziges Gegentor zu und holte mit einem 2:0 im Finale gegen das Huro Evolution TN aus Taiwan den Pokal.

Erfolgsserie in der Standard-Platform-Liga

Auch das von Igus gesponserte Team B-Human von der Bremer Universität glänzte in diesem Jahr wieder in der Standard-Platform-Liga. In dieser Kategorie treten alle Mannschaften mit fünf NAO-Kommunikationsrobotern an. B-Human gewann mit ihrer eingesetzten Software nicht nur den technischen Wettbewerb, sondern auch den Wettbewerb im gemischten Team als B-Hulks gemeinsam mit dem Team Hulks der TU Hambug-Harburg sowie die gesamte Meisterschaft in einem spannenden Finale. „Unsere Spieler waren auf dem neu eingeführten Kunstrasen nicht in der Lage den Ball weit zu spielen, sodass der Spieler in der Nähe des gegnerischen Tores viel Zeit mit Warten verbrachte, während die Roboter der Uni Leipzig sich gute Torchancen erarbeiteten“, berichtet Dr. Tim Laue, Teamleiter von B-Human. „Dank einer starken Verteidigung und zwei gelungenen Torabschlüssen holten wir uns dennoch den 2:1 Sieg.“ as

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