Roboter-Export

52 Prozent aller Roboter kommen aus Japan

Japan ist die weltweite Nummer eins unter den Herstellern von Industrie-Robotern. Die Produktionskapazitäten von Nippon erreichten 2016 mit 153.000 Einheiten einen neuen Rekord.

Japan ist die Nummer eins unter den Herstellern von Industrie-Robotern. Die japanischen Unternehmen decken aktuell 52 Prozent der weltweiten Nachfrage ab. (Bild: ifr)

Die japanischen Unternehmen decken aktuell 52 Prozent der weltweiten Nachfrage ab. Dies sind Ergebnisse der International Federation of Robotics (IFR), die im Vorfeld der International Robot Exhibition (iREX) in Tokio vom 29. November bis 2. Dezember 2017 veröffentlicht wurden. „Japan ist ein hochautomatisiertes Land, in dem sogar Roboter von Robotern gebaut werden“, sagt Joe Gemma, Präsident der International Federation of Robotics (IFR). „Wie die Statistik zeigt, treibt die Automation den Roboter-Export und gleichzeitig die Inlandsinvestitionen kräftig an. Der Roboterabsatz in Japan stieg 2016 um zehn Prozent auf rund 39.000 Einheiten – und erreichte damit den höchsten Stand der letzten zehn Jahre.“

Japan exportierte 2016 insgesamt knapp 115.000 Industrieroboter im Wert von 309 Milliarden Yen (rund 2,7 Milliarden US-Dollar) – das mit Abstand größte Ausfuhrvolumen in einem Jahr. Die Exportquote stieg von 72 Prozent auf 75 Prozent (2011 bis 2016). Die wichtigsten Exportregionen: Nordamerika, China, Korea und Europa. Die japanischen Importe von Robotern sind dagegen mit nur etwa einem Prozent der Installationen extrem niedrig. sw

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