Retrofit einer Produktionszelle

Picken am laufenden Band

ASA hat für Dr. Schär, einen Lebensmittelspezialisten für besondere diätische Ernährungsbedürfnisse, eine Pickerzelle zur Verpackung von glutfreien Lebensmitteln konzipiert und gebaut, die sich prozesssicher in eine seit zwanzig Jahren bestehende Anlage integriert.

Bei Dr. Schär wurde in einer Produktionsanlage, bestehend aus insgesamt fünf Zellen, lediglich eine Zelle durch eine neue ersetzt: Produkte werden vom laufenden Band gegriffen und sortiert in Blisterverpackung abgesetzt. (Bild: ASA)

Über Jahrzehnte bestehende Produktionsanlagen haben oftmals nach wie vor sehr gut funktionierende Technologien, erfüllen jedoch heutige Produktqualitäts- und Quantitätsanforderungen begleitend mit höherer Leistung nicht mehr oder nur noch teilweise. Gleichzeitig wünschen Produzenten neben Kostenersparnis immer mehr ressourcen- und umweltbewusstes Denken. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, bietet ASA Retrofit-Konzepte für bestehende Produktionslinien an. Dabei werden nur kritische Module ersetzt oder mit neuen Anforderungen ergänzt.

Bei Dr. Schär wurde in einer Produktionsanlage, bestehend aus insgesamt fünf Zellen, lediglich eine Zelle durch eine neue ersetzt. Das Retrofit-Konzept bietet mechanische und elektrische Schnittstellen, die es erlauben, die neue Produktionszelle in die vorhandene Anlage zu integrieren, um bestehende Anlagensektionen zu ersetzen und somit die Produktionskapazität zu steigern und die Produktqualität zu sichern.

Im Detail wurde bei der Entwicklung dieses Konzept der Fokus auf die Kernaufgabe gelegt: Produkte „on the fly“ vom laufenden Band zu greifen und sortiert in Blisterverpackung abzusetzen. Alle anderen im Umfeld schon existierenden Abläufe wurden in der bestehenden Anlage nicht angefasst. Eine ASA-Standardzelle, bestückt mit einem Deltapicker und Visionsystem zur Produktlageerkennung mit einer Stahlschweiß-Grundgestellkonstruktion, diente als Basis für den weiteren Zellenaufbau. Komplexe Produktgreifer, hergestellt in 3D-Injektverfahren, ausgestattet mit einem Greiferschnellwechselsystem, werden dem Produktvarianten-vielfach-Konzept gerecht.

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Das Gestell wurde konstruktiv so gestaltet, dass sie in die bestehenden Platzverhältnisse hineinpasst und damit die gesamte, bestehende Behälterlogistik (Produktverpackung) unberührt blieb. Auch die Anbindung an die vorhandene Steuerungstechnik wurde so realisiert, dass das Bedienen der Produktionsanlage unverändert blieb. Dadurch wurde sichergestellt, dass der Produktionsanlauf in kurzer Zeit abgeschlossen wurde.

Die Vorteile dieses Konzeptes von ASA: kurze Umsetzungszeiten (von Konzept bis Produktionsaufnahme), kalkulierbare Investition, Produktqualitätssteigerung, kurze Aufbau- und Inbetriebnahmezeit, überzeugten den Kunden und erfüllten dessen Anforderungen nach Steigerung von Leistung, Sicherstellung der heutigen Standards gekoppelt an umwelt-bewussten, nachhaltigem Handeln bestens. as

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